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    <title>Eulenflüstern</title>
    <link>https://www.elinbedelis.de</link>
    <description>Das Eulenflüstern ist mein Kanal, um über die neusten Neuigkeiten zu berichten und euch auf dem Laufenden zu halten! Es geht um anstehende und vergangene Aktionen, um neue und alte Bücher, um Erfahrungen und vielleicht ein paar Ratschläge.</description>
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      <title>Eulenflüstern</title>
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    <item>
      <title>Leipziger Buchmesse 2024</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/leipziger-buchmesse-2024</link>
      <description>Die LBM 2024 war ein voller Erfolg. In diesem kleinen Messetagebuch lasse ich fünf ereignisreiche Tage Revue passieren, erzähle von aufregenden Begegnungen, spannenden Lesungen und den vielen großartigen Unterstützer:innen. Denn auf der Leipziger Buchmesse habe ich ...</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Neues Jahr, neue Messe, neues Buch
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/IMG-20240322-WA0008.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Die Leipziger Buchmesse ist vorbei! Was für ein wahnsinniges Erlebnis das war: Eine Veröffentlichung, zwei Lesungen, viele tolle Begegnungen und eine Menge verkaufte Bücher!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittwoch, 20.03. - Anreisetag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Mein Supportbärchen und ich packen unsere Taschen in das geliehene Auto und auf geht es - 6 Stunden Richtung Leipzig. Eine aufgeregte Elin macht nur eine kurze Pause und prescht über die Autobahn in den Osten, direkt zum Messegelände
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Inzwischen ist mir die LBM ja zum Glück vertraut. Ich weiß, wo die Hallen sind, wie der Ablauf funktioniert und worauf man sich einstellen muss - sogar aus Ausstellerperspektive. Was ich noch nicht kenne, ist Zeit für einen eigenen Stand zu haben. Als wir um 17 Uhr eintreffen ist ein großteil des Standes bereits bestückt und aufgebaut. Die anderen Chronisten haben schon ganze Arbeit geleistet - aber auch schon eine Menge Platz belegt. Zum Glück haben sie mir noch einen tollen Platz im Regal freigehalten und ich darf mein neues Buch prägnant platzieren und meine Buchbox sogar auf dem Tresen zur Schau stellen. Umgeben von den anderen tollen Büchern macht es sich schon ziemlich gut. Der Aufbau geht schnell und so bleibt noch ein bisschen Zeit für einen kurzen Abstecher zum Lübbe-Stand, denn ich habe noch ein paar Ausdrucke für die Kolleginnen dabei. Das Lübbe-Team ist noch schwer beschäftigt und eine unglückliche Nachricht über eine verletzte Kollegin macht klar: Die Messe wird für das Lübbe-Team noch etwas anstrengender als gedacht. Aber ich bin schließlich in eigener Instanz da und so geht es erstmal ins Hotel. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unsere Unterkunft am Rande von Leipzig im Stadtteil Lindenthal - wie in Köln, ein kleines Heimatsgefühl -  ist zwar etwas in die Jahre gekommen, macht aber einen recht soliden Eindruck. Unser größtes Problem: Das Zimmer stinkt erbärmlich nach Raucherqualm! Aber das Hotel ist ausgebucht und eine Stornierung wäre nicht kostenlos möglich, selbst wenn wir ein alternatives Hotel zu einem erträglichen Kurs finden könnten. Wie gut, dass wir nur zum Schlafen hier sein werden. Zum Abendessen fahren wir dann aber lieber in die Stadt und widmen uns dem obligatorischen Besuch von Auerbachs Keller. So beginnt die Messezeit literarisch und umgeben von Faustanspielungen lassen wir den anstrengenden Anreisetag ausklingen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Donnerstag, 21.03 - Messestart
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Schleusen öffnen sich und die Besucher:innen strömen in die Halle. Halle 3, stand B503 erwartet die Massen mit gezückten Fylern
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Zum Glück haben wir Verkaufstalent
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/tealoewe.mylalion/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Tea Loewe
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          dabei, die nicht davor zurückschreckt den ganzen Gang zu uns zu locken. Eine bunte Fantasymischung hat sich am Stand zusammengefunden. Von seichtem Romantasy bis zu blutigem Horrorgemetzel haben wir alles dabei - und darunter sind natürlich auch Pyria und die Nebelgeborenen, die strenggenommen erst einen Tag später erscheinen - ein fantastisches Verkaufsargument (pun intended). So sehe ich auch die ersten bekannten Gesichter: Bloggerinnen aus meinem Vorableseteam kommen vorbei und holen sich ihre gedruckte Version ab und weil alle Turminsassen so fantastisch vernetzt sind, kommt eine bunte Mischung am Stand zusammen. Wir überzeugen schüchterne Leseratten ebenso vom Kauf wie die Plappermäulchen, die eigentlich gar nicht zum Shoppen vorbeigekommen sind. Der Turm erfreut sich großer Beleibtheit und was noch viel besser ist: die ersten Nebelgeborenen gehen über den Verkaustisch - und das obwohl das Publikum heute noch sehr fachbesuchslastig ist. Mit unserem kleinen Promi
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/olaf_raack_autor/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Olaf Raack
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          am Stand kann natürlich niemand mithalten, aber am Ende des Tages haben fast alle einen erfolgreichen Tag.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gegen Abend noch ein kleiner Schreckmoment, denn das Lokal, in dem ich die Premierenlesung morgen veranstalten will, weiß zwar von der Reservierung, kann sich aber nicht erinnern einer
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Lesung
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          zugestimmt zu haben. Zum Glück ist das Team vor Ort zuvorkommend, agil und unfassbar nett und tut sein möglichstes, um die Bedinungen so gut wie möglich zu gestalten und ich bekomme das Go. Der nächste Tag kann kommen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich muss außerdem wieder einmal feststellen, wie unglaublich viel Glück ich mit meinem right-hand-Bärchen habe. Sein unermüdlicher Support wärmt mir das Herz und gibt mir Sicherheit, auch wenn gruselige Leute vorbeikommen, die eher fragwürdiges Interesse an den Büchern haben. Nach einem erfolgreichen ersten Messetag geht es zum Essen in die Nähe der Chronisten-WG. Die stinkt zumindest nicht nach Rauch, aber nachdem wir die ganze Nacht gelüftet haben, ist auch unser Zimmer besser zu ertragen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine besonders geruhsame Nacht wird es für mich trotzdem nicht, denn das Essen liegt mir schwer im Bauch und vor allem bin ich unfassbar aufgeregt, denn schließlich ist morgen der große Tag.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freitag, 22.03. - Releaseday
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Tag ist gekommen:
           &#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Sonnenflügel und Geschwisterbande
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           erscheint offiziell im Buchhandel und ich darf meine vierte Veröffentlichung feiern.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Leider habe ich keine Schilder gebastelt, die den heutigen Erscheinungstermin anpreisen - also muss der Edding auf kleinen Telefonzetteln herhalten. Der Tag läuft langsam an und ich verkaufe zwar einige Bücher, aber in erster Linie die der anderen. Besonders
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/tobi.wojtek/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Tobis
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          Bücher gehen weg wie warme Semmeln und
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/zoe_rosary/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zoe
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          schafft es, wirklich jeder Person ihre Bücher schmackhaft zu machen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin so sehr in meinem Verkaufsmodus, dass ich Essen, Trinken und Toilettenpausen eiskalt ignoriert hätte, wäre da nicht mein fürsorglicher Messebegleiter, der mich liebevoll daran erinnert. Er verwaltet außerdem meine Handy-kommunikation und reicht mir Signierstifte an. Die werden auch dringend benötigt, denn nach Mittag ziehen die Verkäufe schlagartig an. Eins nach dem anderen gehen die Nebelgeborenen über den Tisch und der Releaseday nimmt richtig an Fahrt auf. Ich kann mich inzwischen nicht mehr erinnern, wie viele Einladungen für die Lesung ich ausgesprochen habe, aber der Bahnstreik sorgt ohnehin dafür, dass am laufenden Band die Absagen eintrudeln. Man kommt nun einmal nicht in die Stadt, wenn die Regionalbahnen nicht fahren.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dafür darf ich meine liebe Freundin aus der Schweiz,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/almina_quill_fantasyautorin/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Almina
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          endlich in Person treffen und wir haben unfassbar Spaß zusamen. Sie verkauft mir ihr Buch, ich überreiche ihr meine Buchbox und wir verwirren gemeinsam einen freundlichen Dude vom Sicherheitspersonal, als wir zwei mal zum Auto rennen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als sich ein ereignisreicher und verkaufsstarker Freitag dem Ende neigt, zeigt meine Bilanz das unfassbare: Der Novitäteneffekt hat meine Bücher insgesamt doch tatsächlich zum Kassenschlager gemacht. Ja, ich habe knapp sogar mehr Büher verkauft als Olaf (ehrlich, ich habe nochmal nachgesehen!). Mit fantastischer Laune machen Bärchen und ich uns als auf den Weg in die Stadt und zur Premierenfeier. Die zukünftigen Schwiegereltern sind extra nach Leipzig gekommen und fast alle Chronisten sind anwesend. Hinzu kommt eine fantastische Gruppe Bloggerinnen und ein kleines Ründchen anderer Schreiberlinge. Das Essen ist großartig und der Servicechef ist unfassbar lieb. Nur die Akustik droht der Lesung einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn wir sitzen über einem vollen Lokal auf einer Empore und obwohl die Musik runtergedreht ist, ist es verdammt laut. Ich kann aber natürlich nicht einfach ... nicht lesen, das wäre wirklich nicht meine Art. Also rücken wir alle schön zusammen und alle 24 Anwesenden schenken mir ihre Konzentration und ihre Aufmerksamkeit währen dich ... nun ... schreie. Es ist lieb, das alle hinterher sagen, dass ich echt gut gelesen habe, denn um ehrlich zu sein hat man in der Lautstärke einfach nicht die Nuancen in der Stimme, die die Szene vielleicht gebraucht hätte. Auch etwas Kontext wäre vermutlich nicht schlecht gewesen, aber weil alle so unfassbar supportive sind, ist es trotzdem ein voller Erfolg. Am Ende des Abends bin ich glücklich. Erschöpft, etwas heiser und geradezu erschlagen müde - aber glücklich. Und mein Bärchen ist zum Vollblut-Assistenten geworden.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin so dankbar, dass sich so viele die Zeit genommen haben und mich so lieb unterstützt haben!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samstag, 23.03. Messefinale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ja, ich habe mich selbst manipuliert.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Nach den wahnsinnigen Verkäufen des Vortrags war ich vielleicht etwas zu versessen darauf, alle meine Bücher zu verkaufen. Denn es finden erneut viele, viele Bücher ein zu Hause und überraschender Weise erfreut sich Pyria heute großer Beliebtheit - zwischenzeitlich habe ich mehr Pyria-Bände verkauft als SuG - aber ganz kann ich meinen Bestand doch nicht abverkaufen. Fünf Bücher sind am Ende des Tages noch übrig und das fühlt sich irgendwie nicht ganz so zufriedenstellend an wie null, dabei kommt ja noch ein ganzer Messetag, ich kann den Verkauf dann nur eben leider nicht mehr selbst begleiten. Die anderen werden mich aber gut vertreten und deshalb ist die leichte Enttäuschung darüber auch schnell vergessen, denn ansonsten ist der Tag großartig.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die schieren Besuchermassen, die sich durch die Halle drücken, bringen deutlich weniger Kaufkraft mit als am Vortag, aber dafür sind noch viel mehr Menschen zum Plauschen aufgelegt. Meine weltbeste Mally schaut vorbei und
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           um 16:30 Uhr geht mein Puls nochmal richtig in die Höhe - denn Tea und ich dürfen eine Lesung auf der Leseinsel halten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Vor uns und nach uns große Autoren und dann sind da wir, mit unserer Anthologie und unseren SP-Büchern. Was noch krasser ist? Im Publikum sind Menschen, die sich nur für mich da hingesetzt haben! Und weil ich dieses Mal ein Mikrofon habe, lese ich mir die Anspannung vom Leib und versinke so sehr in meiner eigenen Geschichte, dass ich beinahe vergessen hätte, Tea das Mikrofon zurückzugeben. Irgendwie haben meine 15 Minuten nämlich entweder später angefangen als gedacht, oder ich habe deutlich langsamer gelesen, denn am Ende komme ich fast drei Seiten weniger weit als ursprünglich geplant. Naja ... Cliffhanger und so! Nach der Lesung kommen mehrere Menschen zu mir und puschen mein ohnehin poliertes Ego noch ein bisschen weiter: mein Vorlesestil sei fantastisch und hätte sofort vom Kauf überzeugt. Awwwww!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann ist auch schon Zeit für den Abbau. Und für ein Gruppenfoto!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/20240323_180636-4af4b926.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Völlig erschöpft fahren wir zum Abendessen nach Halle, um mit der weltbesten Freundin und ihrem Begleiter in einer Hotellobby Burger-Take-Away zu essen und die reinprasselnden Instagramerwähnungen zu verfolgen. Ich kann gar nicht alles reposten, ohne meine Story komplett zu überladen, aber es ist unglaublich zu sehen, für wen ich Teil des Messeerlebnisses geworden bin. Immerhin haben mehr als sechzig Menschen meine Bücher gekauft! Was sollte man da andres tun als zufrieden ins Bett zu sinken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sonntag, 24.03. - Heimreise
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bisschen bedauerlich ist es ja schon, dass ich den letzten Messetag nicht mehr mitnehmen kann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , aber vor uns liegt eine lange Autofahrt bei schlechten Wetterbedingungen und wir haben kaum noch Kraftreserven. Wir treten also zufrieden mit dem Messerfolg den Weg zurück nach Köln an und schon bei der ersten Rast vor Mittag kommt die großartige Nachricht: Alle Bücher sind verkauft! Die Chronisten haben ganze Arbeit geleistet und die Nebelgeborenen unters Volk gebracht - sogar für unsignierte Exemplare! Ich bin ewig dankbar für den Support der Runde, die mir so einen prägnanten Platz am Stand erlaubt haben und sogar in meiner Abwesenheit weiter meine Bücherchen angepriesen haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als wir am späten Nachmittag in Köln ankommen, kann ich eine rundum positive Messebilanz ziehen. Abgesehen vom Gewinn durch die vielen, vielen Verkäufe und die damit mehr als übertroffenen Erwartungen habe ich besonders die Kontakte sehr genossen. So viele schöne Gespräche über meine und andere Bücher, so viele tolle Begegnungen und so viele Momente, in denen ich kaum fassen konnte, dass ich sie tatsächlich erlebe. Menschen, die meine Bücher signiert haben oder ein Foto mit mir machen wollten. Menschen, die ein bisschen nervös geworden sind, weil wir uns getroffen haben. Menschen, die nur für mich überhaupt vorbeigekommen sind! Und so viel Support von überall. Wahnsinn!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich danke euch allen von Herzen, die an diesem Abenteuer beteiligt waren. Die Leipziger Buchmesse 2024 wird mir immer fantastisch in Erinnerung bleiben!
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/IMG-20240323-WA0016-dabcb388.jpg" alt="Elin Bedelis Lesung Leipziger Buchmesse 2024"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 24 Mar 2024 21:01:38 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Neue Reihe 2024</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/neue-reihe-2024</link>
      <description>Meine erste Neuerscheinung 2024 ist der Auftakt zu einer zweibändigen Reihe. Ich erzähle euch in diesem Beitrag, wie es zu dem Projekt gekommen ist und was euch in der Geschichte erwarte. Dafür stelle ich euch kurz Setting, Charaktere und die Grundidee vor und verrate natürlich alles zum Erscheinungstermin!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Es wird Zeit für eine Neuerscheinung!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/shop/Sonnenflugel-Buchbox-Vorbestellung-p620962678"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Cover+Mockup+Band+1.png" alt="Cover Nebelgeborene - Sonnenflügel und Geschwisterbande"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2023 ist ohne eine eigenständige Neuerscheinung von mir zu Ende gegangen. Umso mehr freue ich mich, dass sich das 2024 ganz entschieden ändern wird. Ich habe einige Pläne für dieses Jahr und der erste wird bereits am 22.03. realisiert: Passend zur Leipziger Buchmesse erscheint der Auftakt zu einer neuen Dilogie aus meiner Feder. Wer also zur Messe kommt, kann die Veröffentlichung live miterleben! Die
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Nebelgeborenen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          verbinden ein Industriealisierungssetting in Steampunk-Ästhetik mit Figuren in Anlehnung an die griechische Mythologie, die alle einen kleinen Twist bekommen. Band eins wird
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Sonnenflügel und Geschwisterbande
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          heißen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn man mir auf Instagram folgt, könnte das Projekt unter dem Arbeitstitel Bärenkinder vertraut klingen. Auch wenn die Bären nicht tatsächlich titelgebend für die Reihe geworden sind, ist der Begriff im Projekt verwurzelt und wird vorkommen. Band zwei wird hoffentlich zeitnah folgen, vielleicht sogar auch noch dieses Jahr, aber das ist ja erst der nächste Schritt.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Idee für die Geschichte ist entstanden, während ich die letzten Kapitel von Pyria geschrieben habe. Sie hat mich also schon eine ganze Weile begleitet. Ausgangspunkt war ursprünglich ein Lied der Band "Litha" über Icarus, das ich super schön fand. Nachdem ich mit der Pyria-Trilogie aber alle meine Lieblingstropes einmal abgearbeitet hatte, war ich auf der Suche nach etwas Neuem und wollte mich ein bisschen aus meiner Komfortszene holen. Aus Ykar einen angehenden Tüftler zu machen erschien da noch recht naheliegend. Von Technik zu Industriealisierung war der Schritt dann kleiner als man vielleicht denken würde. Von da aus hatte ich dann also zwei tragende Grundpfeiler für ein solides Gerüst: ein Schauplatz im viktorianischen Stil mit weniger fantastischen Elementen als mir vertraut waren und eine schier unendliche Vielfalt an mythologischen Vorlagen für weitere Charaktere.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Setting hat sich eigentlich von Selbst aufgebaut. Die engen Gassen in Lübeck haben mich zu den Hinterhöfen inspiriert, in denen die Menschen auf engstem Raum im Dreck leben. Kurz nach der Entwicklung der Dampfmaschine kamen natürlich viele Fabriken hinzu und durch die hohe Feuchtigkeit, die vielen Wolken und das fehlende Sonnenlicht, muss eigentlich den ganzen Tag der Nebel in den Straßen hängen. Fehlendes Sonnenlicht? Ja, dazu später mehr ;) Mein Punkt ist: das Setting war ein Selbstläufer. Nicht zu viel Steampunk, aber gerade genug, um den Aufbau leicht zu machen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir persönlich waren natürlich die Charaktere wichtig und die standen eigentlich ganz am Anfang. Wer sich jetzt den Song von Litha angehört hat, hat die Zeile gehört "You were so clever with your hands, she watched you for hours" und ja, ursprünglich ist das vermutlich eine romantische oder gar metaphorische "she", aber ich fand den Gedanken interessant, dass mein Ykar ja eine Schwester haben könnte, mit der er eine enge Beziehung hat. Geschwisterbeziehungen haben mich schon lange fasziniert und wer Pyria kennt, hat meine Vorliebe für Geschwister sicher nicht vergessen. Weil ich entschieden hatte meinen Ykar im Sinne eines liebevollen Tüftlers eher zu einer schüchternen Figur zu machen, sollte er eine formidable Schwester bekommen. Kriegerisch, beschützerisch und direkt sollte sie sein und wer würde da in der griechischen Mytholgoie nicht an Athene denken. Thena war geboren.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Aber Elin, Ykarus ist doch eigentlich der Kerl, der aus lauter Hochmut zu nah an die Sonne geflogen und ins Meer gefallen ist. Der Erfinder war eigentlich sein Vater!" Das könnte man sicher so sagen, aber erstens: War Ykarus nicht viel mehr begeistert und neugierig und hat darüber die elterlichen Warnungen in den Wind geschlagen? Das kann mein Ykar nämlich durchaus auch. Zweitens: Ist es wirklich so hochmutig, sich nach der Sonne zu sehen, wenn man zuvor in Gefangenschaft gelebt hat? Das Land in dem Ykar lebt, scheint seit Jahren kaum mehr die Sonne. Sie liegt immer unter einer dichten Wolkendecke und die beiden wachsen unter schrecklichen Bedingungen im Arbeiterviertel der Stadt auf. Selbstverständlich sehnen sie sich nach der Sonne und Freiheit. Und drittens: Sagte ich ja bereits, dass ich immer versucht habe, einen kleinen Twist in die Figuren zu bringen. So ist mein Ykar vorsichtig und besonnen, außer er ist von einer neuen Maschine begeistert.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Thena fehlt manchmal die legendäre Weiseheit ihrer Namensgeberin. Sie ist immer in der Lage, ihre Schwächen wie einen Schutzschild vor sich herzutragen, aber manchmal bringt sie sich dadurch auch sehenden Auges in Schwierigkeiten. Eine kämpferische und sturköpfige Person wie sie, hat natürlich auch schon einige Gefahren hinter sich. Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel vorwegnehmen wie, aber sie hat als Kind ihr rechtes Bein verloren. Damit ist sie in den Hinterhöfen sicher nicht allein, aber obwohl Ykar ihr eine Prothese gebastelt hat, möchte sie diese offensichtliche Schwachstelle jederzeit ausgleichen. Wir können uns also auf eine Menge toller Thena-Szenen freuen. Besonders ihre Beleidigungen sind eine persönliche Vorliebe von mir.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Geschichte beginnt damit, dass das undenkbare passiert und eine Flugmaschine vom Himmel fällt - da man gerade erst die Vorzüge der Dampfmaschine erkundet, ist eine flugfähige Maschine noch unerreichbare tagträumerei. Damit mehren sich die Vorfälle. Eine zweite riesige und zerstörerische Maschine taucht auf und stellt eine Bedrohung für die ganze Stadt da.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie gut, dass ich neben Ykar und Thena aus den Hinterhöfen noch zwei weitere Figuren mit einer Perspektive eingebaut habe. Es gibt einmal Cytia Medeia, die Prinzessin auf dem Schloss, die sich mit Technik oder den Anforderungen des Regierens eigentlich gar nicht auseinandersetzen will. Leider ist jedoch ihre Mutter verschwunden und ihr Vater rätselhaft dem Wahnsinn verfallen und so bleibt ihr nichts aneres übrig, als sich dem Druck der Verantwortung zu stellen. Leider ist sie damit haltlos überfordert und das kann auch ihr Bastardbruder nicht ausgleichen. Der möchte eigentlich so viel Zeit wie möglich außerhalb der Schlossmauern verbringen, irgendwo, wo man ihn nicht bei jedem Schritt daran erinnert, dass er eigentlich unerwünscht ist. Die Mythologievorlage für Cytia ist vielleicht nicht so eindeutig und wohlbekannt wie die anderen, das ist aber auch gar nicht schlimm. Man darf sich einfach überraschen lassen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die letzte Erzählperspektive gehört Magnus Simviskus. Magnus ist ein kleines Phänomen, finde ich. Denn obwohl er eigentlich die ganze Zeit nur freundliche, hilfreiche und sinnvolle Dinge tut, möchte man ihm irgendiwe misstrauen. Er ist an der Spitze eines fremden Glaubens ins Land gekommen, um den Menschen zu Helfen, für seine Glaubensgemeinschaft zu rekrutieren und ... tja, warum eigentlich? Irgendein persönliches Ziel muss der doch haben, sein Herzogtum, seine Ehrentitel und sein beträchtliches Vermögen zurückzulassen, um mit vierzig anderen in einem umgebauten Krämerhaus für einen Glauben zu missionieren? Aber was könnte das sein. Und was hat seine Scheinschwester damit zu tun?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bevor wir uns darin verlieren, weise ich lieber daraufhin, dass wir hier also im Kern der Geschichte drei Geschwisterpaare haben, die sich der Bedrohung durch Flugmaschine und Zerstörungsmonster stellen müssen. Geschwisterbande. Ergibt Sinn, oder? Natürlich gibt es auch noch viele andere tolle Charaktere, wie Pukk, Priam, Zim ... aber die müsst ihr wohl zwischen den Buchdeckeln kennenlernen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es hat lange gedauert, die Bärenkinder in die Nebelgeborenen zu verwandeln. Erst kam die Pyria-Veröffentlichung dazwischen, dann die Masterarbeit, dann der Jobeinstieg und dann eine lange, lange Phase des "auf-Rückmeldungen-warten". Das Lektorat wäre beinahe das Ende des Projektes geworden, die Verlagswelt hat nicht mitgespielt, wie ich mir das gewünscht habe. Band zwei kämpft noch mit den gleichen Hürden und dann lag das ganze - geplanterweise - auch noch außerhalb meiner Komfortzone. Denn
          &#xD;
    &lt;a href="/recherchereise-nach-berlin"&gt;&#xD;
      
           wie zur Hölle funktioniert eigentlich eine Dampfmaschine
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ? Und was trägt man denn im viktorianischen England? Was kann man aus dieser Mythologievorlage machen? Und ist das Manuskript nicht eigentlich viel zu lang?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Hürden wurden genommen und jetzt ist es bald soweit. Ich freue mich auf den März und die Buchmesse, denn ich kann es kaum erwarten, euch die Nebelgeborenen zu zeigen!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vorbestellungen sind ab 01.02. beim Buchhandel eures Vertrauens möglich (ISBN 978-3-98942-273-5 ). Jede Vorbestellung, jeder Kauf im regulären Buchhandel hilft mir und dem Buch sehr weiter, denn das ist gut fürs Ranking und die Verkaufsstatistik!
          &#xD;
    &lt;a href="/shop/Sonnenflugel-Buchbox-Vorbestellung-p620962678"&gt;&#xD;
      
           Buchboxen findet ihr im EulenShop
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          . Signierte Exemplare wird es natürlich auf der Buchmesse geben und wo immer ihr mich findet ;)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 23 Jan 2024 14:03:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.elinbedelis.de/neue-reihe-2024</guid>
      <g-custom:tags type="string">Neuerscheinung,Nebelgeborene,Autorsein</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Cover+Mockup+Band+1.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Cover+Mockup+Band+1.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mazura - Ein Anthologieprojekt</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/mazura-ein-anthologieprojekt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine neue Veröffentlichung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Mazura_Cover_EBook%281%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Ich habe ein neues Buch anzukündigen! Am 09.09. ist die Anthologie des
          &#xD;
    &lt;a href="/der-chronistenturm"&gt;&#xD;
      
           Chronistenturms
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          erschienen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt einer kleinen netten Autor:innenvereinigung, von der ich seit einiger Zeit ebenfalls ein Teil bin. Wir waren gemeinsam auf der Buchmesse in Leipzig und verwirklichen einige Projekte gemeinsam. Es ist immer schön, mit anderen Autor:innen zusammenzukommen und sich über das Schreiben und alles Drumerhum auszutauschen. So kam bei einem der monatlichen Stammtische die Idee auf, eine gemeinsame Anthologie zu schreiben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Liebe Jon Barnis hat die Rahmenhandlung geschrieben, die Geschichte der Trolldame Mazura. Sie ist dafür verantwortlich eine Reihe besonderer Türme zu bewachen und sicherzustellen, dass alles im besten Zustand ist. Doch dann muss sie feststellen, dass einer der Türme seit kurzer Zeit von einer neuen Spezies bewohnt wird, die sich häuslich eingerichtet hat: Schreiberlinge überall! So ein Schreck, da hilft auch Mazuras flauschiger Begleiter nicht weiter. Die Flummel ist fast so ein guter Sidekick wie Puki ;) Das wäre alles schön und gut, hätte sich nicht eine Reihe wichtiger magischer Gegenstände in die Geschichten der Schreiberlinge verirrt. Da müssen die neuen Bewohner:innen des Turms natürlich helfen und die Artefakte kurzerhand wieder aus ihren Geschichten schreiben.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und da komme auch ich ins Spiel. Elin - oder Eulin, wie mein alter Ego im Buch so passend heißt - ist sehr hilfsbereit und schickt Mazura nach Kefa, zu Gwyn. Und wisst ihr was? Das Artefakt, das sich in Pyria verirrt hat, ist ausgerechnet Königsblut. Na, wer hat die Trilogie gelesen und versteht die Brisanz dieses Themas? Jetzt versteht ihr bestimmt, warum es juicy ist!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die anderen Autor:innen sind:
          &#xD;
    &lt;a href="https://allegrabork.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Allegra Bork
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.bjelaschwenk.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Bjela Schwenk
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.calvincozym.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Calvin Cozym
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , Celina Müller-Probst,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.elinnelier.com/chronistenturm" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Elin Nelier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , Johanna T. Hellmich,
          &#xD;
    &lt;a href="https://baronica.de/jon" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Jon Barnis
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="http://lavea-thoren.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lavea Thoren
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.malteaurich.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Malte Aurich,
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/tavaruk.saga/?hl=de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Marco Geiger
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.markus.gerwinski.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Markus Gerwinski
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.martinavolnhals.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Martina Volnhals
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.olafraack.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Olaf Raack
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://serena-schreibt.ch/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Serena Merian
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.tealoewe.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Tea Loewe
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://tobias-krampitz-autor.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Tobias W. Krampitz
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.autorinvpophanken.net/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Verena Pophanken
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , Josefine Schwobacher,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.zoe-rosary.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zoe S. Rosary
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schaut gerne mal bei ihnen vorbei, vielleicht findet ihr ja noch ein Buch, das euch interessiert. Ihr könnt natürlich auch einfach die Anthologie kaufen und euch im Buch an ihren Welten erfreuen ;)
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In meinem Onlineshop gibt es die Möglichkeit, eine
          &#xD;
    &lt;a href="/shop/Mazura-Ein-Abenteuer-mit-Axt-Feder-und-Flummel-p588123940"&gt;&#xD;
      
           Print-Bestellung der Anthologie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          aufzugeben, die ich auch noch mit einem kleinen Pyria-Goodie erweitern werde. Das Ebook gibt es überall, wo ihr eure liebsten Ebooks findet.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viel Spaß mit der Anthologie! Erzählt mir unbedingt, was ihr von meiner Kurzgeschichte haltet!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 16 Sep 2023 21:01:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.elinbedelis.de/mazura-ein-anthologieprojekt</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Mazura_Cover_EBook%281%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Mazura_Cover_EBook%281%29.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Recherchereise nach Berlin</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/recherchereise-nach-berlin</link>
      <description>Elin war auf Recherchereise in Berlin, um sich dort das nötige Fachwissen über Dampfmaschinen anzueigenen, das sie für ihr aktuelles Buchprojekt braucht. Ein Reisebericht von einer Eule in Berlin</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Das Deutsche Technikmuseum als Informationsquelle für die Bärenkinder
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Technikmuseum.png" alt="Recherchereise zum Deutschen Technikmuseum"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am 05.09.2023 hieß es: früh aufgestanden und Koffer geschnappt, denn für Freund und mich ging es auf in die Hauptstadt. Der Grund für unsere Kurzreise: Ein Aufenthalt im Deutschen Technikmuseum stand an! Aber warum? Lasst mich ausholen:
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Die Bärenkinder - Ein Schneckenprojekt
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vor fast zwei Jahren habe ich die ersten Wörter eines neuen Projektes aufs Papier gebracht. Pyria war fertig geschrieben und es wurde Zeit, sich einer neuen Idee zu widmen. Aus einem Song und einer Leidenschaft war die Idee für das nächste Projekt längst geboren: Eine Steam-Punk-Industriealisierungswelt mit einm schüchternen Erfinder als Protagonisten und einige Einstreuungen aus Figuren der griechischen Mythologie - keine Naheliegende Verbindung, ich weiß. Im Laufe der Zeit bekamen die mythologischen Figuren alle einen neuen Twist: Ein schüchterner Ykarus, eine überforderte Thena, eine schizophrene Circe und so weiter. Das Problem, das sich jedoch schnell abzeichnete: Mein kleiner Tüftler und Meisterbastler Ykar hat zwar ein intuitives und geschultes Verständnis von der Technik seiner Zeit ... aber Elin hat es nicht!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einfaches Problem, einfache Lösung: Die Autorin tat, was alle Kinder des 21. Jahrhunderts tun, wenn sie über das 19. Jahrhundert schreiben wollen. Sie googelte. Band eins plätscherte dahin und wurde nach fast einem Jahr Arbeitzeit - weil ein Umzug, ein neuer Studiengang, zwei Veröffentlichungen und emotionale Phasen das Schreiben oft an zweite Stelle schoben - fertiggeschrieben. Mit dem zweiten Band wurde es nicht viel besser. Ich hatte Probleme mit dem Plot, mit den Charakteren, aber vor allem mit dem Setting drumherum. Egal wie viele halb-hilfreiche YouTube-Videos ich auch anschaute und in wie vielen Fachbüchern ich Dinge las, die ich nicht verstand: eine wichtige Komponente meines Wordbuildings blieb mir ein Rätsel. Wie sollte ich einen Techniker in einer fortschreitend technologisierten Welt schreiben, wenn ich nicht einmal die Grundlagen der Dampfmaschine so richtig durchdrungen hatte? Also wurde Band zwei beiseitegelegt, weil ein anderes Projekt mich mehr begeistern konnte, weil die Anthologie des Chronistenturms Arbeit erforderte, weil ich einen neuen Job anfing und eine Masterarbeit dazwischenkam.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das klingt erstmal alles sehr traurig, aber keine angst: Die Bärenkinder sind nicht verloren. Insgesamt sind sie mir nämlich doch zu wichtig, um das Projekt einfach liegenzulassen und so ist der Entschluss gefallen: Bevor ich mich dem nächsten Projekt wirklich widme, schreibe ich die Dilogie fertig. Trotzdem musste ich diesen Sommer feststellen, dass ich beim Schreiben schlecht vorankam. Das Technikproblem war schließlich noch nicht behoben. So kam also neue Recherche hinzu. Googelt mal Dampfmaschinen: Früher oder später werdet ihr auf das Deutsche Technikmuseum stoßen. Je länger ihr nach belastbaren und vestänlichen Quellen sucht, desto häufiger werdet ihr dem Museum begegnen, ganz besonders, wenn es um Anschauungsstücke geht. Und weil wir beide reif für einen Kurzurlaub waren, fiel dann eine kurzfristige Entscheidung: Es geht nach Berlin.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Hallo, ich bin Autorin
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Normale Menschen würden vielleicht einfach dieses Museum besuchen und sich über die Ausstellungstafeln freuen, aber eine gewisse Autorin dachte sich:
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Mensch, ich kann die doch einfach mal anschreiben, vielleicht können die mir ja noch etwas weiterhelfen
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          .  Das war eine klasse Entscheidung! Kurzerhand habe ich nämlich eine Mail über das Kontaktformular abgesetzt. Das ging in Richtung: Hallo, ich bin Autorin, die ein Buch über die Blütezeit der Dampfmaschine schreibt, aber noch nicht verstanden hat, wie die funktioniert. Ich komme extra nach Berlin. Hilfe?
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und das Team vom Museum war unfassbar nett. Man hat mir angeboten, dass einer der Vorführer, Herr Bruchmann, sich auf ein kurzes Gespräch mit mir einlassen würde, um mir ein bisschen was zur Dampfmaschine zu erklären und ein paar Fragen zu beantworten.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das war keine leere Versprechung. Es war viel mehr eine Untertreibung, denn Herr Bruchmann hat sich mit einer Engelsgeduld ellenlang Zeit genommen, um mir und uns, alles zu erklären, was wir wissen wollten. Er hat uns mit seiner Begeisterung für Dampfmaschinen aller Art richtig angesteckt und schon nach kurzer Zeit haben wir und an allen Ausstellungsstücken auf die Suche anch Zylinder, Kolben, Pleuelstange und so weiter gemacht - und dank seiner fantastischen Erklärung, sind wir auch fündig geworden. Schwupps, nach nur 2 Stunden Crashkurs und fünf Stunden Museum sind wir quasi Experten in Sachen Dampfmaschine.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/20230906_145409.jpg" alt="Dampfmaschine im Berliner Technikmuseum"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Museum hat uns aber auch außerhalb der Dampfmaschinen sehr gut gefallen. Hätten sie nicht schließlich geschlossen, wären wir bestimmt noch ein paar Stunden länger zwischen Flugzeugen, Schiffen, Telefonen, Webstühlen, Loks und natürlich Dampfmaschinen verschwunden. Der Besuch hat mir auf jeden Fall sehr dabei geholfen, ein besseres Verständnis für die Maschinen zu entwickeln, an denen Ykar bastelt. Ich kann mir jetzt auch vorstellen, wie man in Niliak die Fabrikhallen mit Dampfmaschienen ausgestattet hat, warum es sie an manchen Orten häufiger geben wird als an anderen und wieso sie vom Dieselmotor verdrängt werden könnte. Außerdem habe ich natürlich die Einzelteile verstanden. Ich weiß jetzt wie seo ein Zylinder aufgebaut ist, wie mehrere Kolben in einer Maschine untergebracht werden können und wo die Probleme dabei liegen können - und vielleicht kann ich es euch schon bald ebenfalls beibringen! Denn Ykar wird ganz bestimmt den ein oder anderen Erkläranfall bekommen. Alles dank Herrn Bruchmann (und des Teams vom Deutschen Technikmuseum)!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf den Bahnfahrten und im Hotel habe ich fast so viel geschrieben wie ich in den letzten drei Monaten vielleicht in zwei Wochen geschafft habe und ich habe mich wieder neu in die Geschichte verliebt. Ich will nicht behaupten, dass ein Besuch im Technikmuseum all meine Probleme mit der Geschichte gelöst hat, aber es hat auf jeden Fall einen deutlichen Schub geracht, sodass ich mehr als zuversichtlich bin, dass ich noch dieses Jahr mit dem Schreiben fertig werde!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schwarz zu Blau - eine Kölner Eule in Berlin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zugegeben verbinde ich Berlin nicht unbedingt mit Schönheit. Mir dudelt immer Peter Fox im Ohr und ich kann bestätigen: "Berlin, du kannst so hässlich sein". Obwohl ich in Köln natürlich ebenfalls hässliche Ecken, dreckige Straßen und finstere Gestalten kenne, war Berlin für mich trotzdem teilweise eine unangenehme Stadt. Ich habe zwischendruch gesagt: Irgendwie ist Berlin wie ein Tedi oder ein Super Schnäppchen: Es gibt irgendwie alles und man geht dahin für die Dinge, die man sonst nirgendwo bekommt, aber das meiste ist von bedenklicher Qualität oder irgendwie befremdlich. Gleichzeitig liegt der Tedi aber in einem Gebäude unter Denkmalschutz und hat vermutlich den ein oder anderen Kunstschatz im Keller.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mitten zwischen diskutablen Lokalitäten und dreckigen Ecken, hinter Spritzenbergen im Park und einem Geruch, der den Hinterhöfen von Warlsen Konkurrenz macht - ihr werdet in den Bärenkindern erleben, was das beduetet - haben wir aber eindrucksvolle Orte gefunden. So haben wir uns das Tempelhofer Feld angesehen und sind in praller Mittagshitze die drei Kilometer über die alte Landebahn gelaufen - und waren danach beide etwas gargekocht. Ich habe mich spontan nach Inlineskates, einem Skateboard oder dem ein oder anderen Drachen gesehnt, denn das ist echt eine tolle kreative Fläche wo man (abseits von 30 Grad in der Mittagssonne) sicher viel Platz für Spaß unf Freizeit hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben aber auch andere sehr schöne Ecken in Berlin erlebt. Immer wieder hat es uns an die Spree oder in Richtung der Hackeschen Höfe gezogen. Wir haben uns das Pergamonmuseum angesehen und uns danach auch ins Pergamon-Panorama begeben - was uns eigentlich besser gefallen hat, weil es mehr Sturktur und Kontext gab und ja, weil das Panorama sehr eindrucksvoll war. Auch da hätte man ewig Zeit verbringen können, um die ganzen kleinen Personen auf dem Bild zu entdecken und die Stadt zu jeder Tageszeit zu erkunden. Die Feuer auf dem Bild leuchten im Dunkeln?! Wie coool ist das!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/20230907_151152.jpg" alt="Pergamon-Panorama Berlin"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf nach Warlsen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einer Rückreise in bester Bahnmanier sind wir jetzt seit gestern wieder zurück in unserer eigenen Großstadt. Unser Berlintrip war toll - ganz besonders für meine Bärenkinder. Nach drei Tagen mit vielen, vielen Schritten, Eindrücken und neuen Informationen, bin ich nun bereit, mich auf den Weg nach Warlsen zu den Bärenkindern zu machen. Die warten schließlich auf einen würdigen Abschluss von Band zwei!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Urteil ist also: Recherchereise lohnt sich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 21:56:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.elinbedelis.de/recherchereise-nach-berlin</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/20230906_121112-a2437a5f.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/20230906_171637-4f385501.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pyria Jubiläum</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/pyria-jubilaeum</link>
      <description>Genau ein Jahr ist es her, dass die Pyria-Trilogie mit Band drei "Krieg im Schatten" vollständig in den Handel kam. Zu diesem Jubiläum wird es Zeit für einen kurzen Rückblick und natürlich für eine kleine Aktion zur Feier des Tages!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Jahr nach der Veröffentlichung von Band drei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Jubil%C3%A4umspost+1.png" alt="Jubiläumspost für das einjährige Bestehen der Pyira-Trilogie"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Vor genau einem Jahr ist Band drei der Pyria-Trilogie erschienen.
          &#xD;
    &lt;a href="/bücherwelt"&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Krieg im Schatten
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          hat die Reihe abgeschlossen und sie vollständig in den Handel gebracht. Das war am 15.07.2022 - und das ist heute genau ein Jahr her.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie das immer so ist, ist dieses Jahr einerseits unglaublich schnell vergangen, andererseits ist auch viel passiert. Seit Band eins erschienen ist, sind schließlich sogar schon fast zwei Jahre vergangen und es ist trotzdem immer noch unglaublich, dass diese Bücher zu kaufen sind - und gekauft werden! Immer wieder erreichen micht tolle Rezensionen, melden sich Leser:innen bei mir und darf ich bei fantastischen Aktionen mitmachen. Gerade erst war ich bei der Buchmesse vom Sofa dabei und habe meine Bücher vorgestellt. In einer Leserunde habe ich große Teile von Band eins vorgelesen. Ich war auf Buchmessen und Online-Veranstaltungen, habe Bücher signiert und verschickt, Menschen haben Fotos mit mir machen wollen! All das ist nur möglich, weil es diese Bücher gibt und das ist einfach der Wahnsinn! Jedes Mal wenn ich mein Pyria-Regal ansehe und die vielen nagelneuen Ausgaben sehe - und wie sie immer weniger werden, weil mehr und mehr verkauft werden - bin ich stolz auf diese Reihe. Zu diesem Jubiläum bin ich also in erster Linie dankbar für die Möglichkeiten, die mir das Erlebnis "Debüt-Veröffentliung" in den letzten zwei Jahren gebracht hat.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gleichzeitig bin ich aber auch bereit für die nächsten Schritte. Ich möchte weitere Bücher veröffentlichen. Ich möchte neue Formate ausprobieren und Erfahrungen mit anderen Veröffentlichungswegen machen. Ich möchte natürlich auch noch mehr Leser:innen erreichen und andere Aktionen umsetzen. Es geht weiter - und das heißt, dass auch eine Menge Arbeit auf mich zukommt. Wenn ihr mich dabei begleiten möchtet, dann würde ich mich freuen wenn ihr häufiger hier vorbeischauen würdet, oder meinen
          &#xD;
    &lt;a href="https://share-eu1.hsforms.com/1whzlURL7SF-s6WnEnMn1aQ2b8wgc" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Newsletter
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          abonniert. Dann werdet ihr auf jeden Fall informiert, wenn es soweit ist!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anlässlich zu diesem Jubiläum habe ich auf Instagram gefragt, welche Pyria-Geschichte ihr lesen möchtet und die mehrheit hat sich für die erste Begegnung zwischen Gwyn und Machairi ausgesprochen. Deshalb gibt es anlässlich dieses besonderen Jahrestages nun eine nagelneue und exklusive Geschichte zu lesen. Wer also für 45 Seiten nach Pyria zurückkehren möchte, hat die Möglichkeit, die Geschichte im Newsletter kostenlos herunterzuladen. Aber auch wer diese Aktion verpasst hat, muss nicht darauf verzichten, denn man kann die Geschichte selbstverständlich zum symbolischen Preis von
          &#xD;
    &lt;a href="/shop/Feuer-Flucht-Freiheit-Eine-Pyria-Kurzgeschichte-p571799883"&gt;&#xD;
      
           1,99€ im EulenShop
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          kaufen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Cover+Kurzgeschichte.png" alt="Kurzgeschichten-Cover für Feuer Flucht Freiheit von Elin Bedelis"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir ist übrigens bewusst, dass dieses Cover eher ... nicht so perfekt ist. An mir ist definitiv keine Grafikdesignerin verloren gegangen. Man hat dieses Cover bereit smit einem Theaterplakat verglichen. Das ist in Ordnung, schließlich ist Gwyn ein Gaukler - das kann ich irgendwie rechtfertigen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich schon auf viele weitere Jahre Pyria mit euch!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 09:55:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.elinbedelis.de/pyria-jubilaeum</guid>
      <g-custom:tags type="string">Pyria,Jubiläum,Kurzgeschichte,Rückblick</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Jubil%C3%A4umspost+1.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Jubil%C3%A4umspost+1.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Elin auf der Leipziger Buchmesse 2023</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/elin-auf-der-leipziger-buchmesse</link>
      <description>Ich war auf der Leipziger Buchmesse 2023 - in dreifacher Instanz, denn ich war vor Ort als Besucherin, als ausstellende Autorin und als Verlagsmitarbeiterin. Alle drei Aufgaben hatten ihre eigenen Herausforderungen und mit allen Hochs und Tiefs habe ich in Leipzig ein paar wahnsinnig spannende Tage erlebt. Was hinter Schlachten am LYX-Stand, meiner erste Messelesung und Messechaos steckt, das erfahrt ihr hier!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Ich war in dreifacher Instanz auf der LBM 2023!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/20230429_190413-5c55be27-9e065ecc-d8afc8fe.jpg" alt="Hinter den Kulissen bei der Leipziger Buchmesse"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Dreifache Instanz? Heißt das gestresst, aufgeregt und glücklich? Nun ... auch. Es waren tatsächlich unheimlich volle Tage, denn ich war vor Ort als
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Besucherin
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , als ausstellende
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Autorin
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          und als
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Verlagsmitarbeiterin
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Alle drei Aufgaben hatten ihre eigenen Herausforderungen und mit allen Hochs und Tiefs habe ich in Leipzig ein paar wahnsinnig spannende Tage erlebt. Was hinter Schlachten am LYX-Stand, meiner erste Messelesung und Messechaos steckt, das erfahrt ihr hier!
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Vor Ort für Bastei Lübbe
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manch eine:r mag es bereits mitbekommen haben: Nach dem Studium habe ich eine
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Trainee-Stelle bei Bastei Lübbe
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          angenommen. Da hieß es: Ab auf die Leipziger Buchmesse! Es sollte niemanden überraschen, dass mein Messeprogramm damit eigentlich schon voll war. Ich hatte alle Hände voll zu tun, denn zur Bastei Lübbe AG gehört auch das New-Adult-Label LYX und das erfreut sich ganz besonderer Popularität. Wer jetzt denkt, dass es gelegentlich etwas voll gewesen sein könnte, hat vermutlich die LBM nicht erlebt. Die Publikumsmesse war in diesem Jahr ohnehin un-fass-bar voll. Nach so vielen Corona-Jahren hatten wir alle schon fast vergessen, wie sich Menschenmassen anfühlen, nicht wahr? Nun, hier musste man wirklich jede Menschenscheu ablegen, denn am LYX-Stand war kein Durchkommen. Wir konnten die Bücher und Charakterkarten gar nicht so schnell nachräumen, wie die begeisterten Leser:innen sie uns buchstäblich
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           aus den Händen gerissen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          haben. Und das gilt nicht etwa nur für die Sonderausgaben, die wir mit auf der Messe hatten (die waren ohnehin täglich nach 10 Minuten ausverkauft), sondern auch für ganz normale Bücher zum regulären Buchhandelpreis. Die Schlange am Stand reichte teilweise einmal durch die ganze Halle bis zu den Toiletten und an den Tischen wurde sich manchmal regelrecht um ein Exemplar gezankt. Vielleicht vermittelt das einen Eindruck davon, wie voll es am Stand selbst gewesen ist:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/IMG_20230706_213907_076-3b33a632-f39b77a4.jpg" alt="Menschenmengen am LYX-Stand bei der LBM 2023"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Mitarbeiterin war ich natürlich mitten dazwischen, konnte mich aber zwischenzeitlich hinter die Kasse retten. Es war unglaublich wie viel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Begeisterung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            diese Bücher
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bei so vielen jungen Leser:innen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auslösen können. Einige mögen den Reiz eines NA-Romans nicht ganz nachvollziehen können, aber unabhängig davon muss man zugeben, dass das Label LYX beweist, dass junge Menschen zahlreich mit Leidenschaft lesen. Die Leipziger Buchmesse insgesamt zeigt, dass
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           das Medium Buch ungebrochen populär
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist. Juhu!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natürlich kommt mit Verlagsarbeit auf einer Buchmesse eine Menge Stress hinzu. Das bleibt gar nicht aus, wenn so viele Dinge parallel passieren müssen und selbstverständlich geht ständig etwas schief, funktioniert nicht so wie geplant oder ist schlicht von Anfang an vergessen worden - gerade wenn man erst kurz vor der Messe im Unternehmen angefangen hat und niemand so richtig weiß, wer man eigentlich ist. Im Positiven ist man aber natürlich auch bei den ganzen Dingen dabei, die einem eher verborgen bleiben, wenn man "nur" als Besucher:in vor Ort ist. Standpartys, Aftershows, Verlagstreffen, Sonderlesungen, Abendveranstaltungen und ... der Zugang zur Ausstellertoilette.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allein die Arbeitszeit vor Ort war also schon anstrengend genug und natürlich viel länger als so ein Bürotag sonst wäre ... und am Wochenende. Entsprechend war ich unfassbar erschöpft. Beweisstück A:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/IMG-20230430-WA0003%281%29.jpeg" alt="Eine erschöpfte Elin zeigt Daumen hoch vor der Ausstellertoilette"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Autor:innen arbeiten zusammen - Als Ausstellerin beim Chronistenturm
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin Mitglied im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chronistenturm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Chronistenturm? Das ist ein Zusammenschluss von Fantasy-Autor:innen, die sich zum Schreiben und Veröffentlichen ausstauschen und spaßige Aktionen zusammen organisieren. Und eine gewisse Eule hat schon 2022 vorgeschlagen, einen gemeinsamen Stand auf der LBM zu finanzieren - was sich für alle Beteiligten mehr lohnt als ein Alleingang. Doch dann kam alles anders, denn wie so viele andere Veranstaltungen wurde auch die LBM 2022 erneut abgesagt. So wurde das Projekt 2023 erneut aufgenommen und auch ich hatte meine Trilogie für den Stand gewappnet und mich - voller Aufregung - für die gemeinsame Lesung gemeldet. Soweit so unproblematisch, wäre da nicht der Berufseinstieg gewesen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dankenswerterweise kann man ja über alles reden und so habe ich kurzerhand allen Beteiligten mitgeteilt, dass ich zwar nicht am Stand dabeisein kann, aber nach den vielen Überstunden auf der Messe zwischendurch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eine Stunde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verschwinden kann, um eine halbe Stunde Lesung mitzumachen und noch ein paar Bücher zu signieren. Meine Mitchronist:innen haben den Stand also ohne mich mit viel Liebe betreut und haben dafür meinen ewigen Dank. Mein Beitrag bestand aus den Messeflyern, damit war es dann wieder gerecht(er).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Umsetzung mit Bastei war zuerst unproblematisch ... über das Nachhinein reden wir einfach nicht. Konzentrieren wir uns lieber auf das Wesentliche: Die Lesung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/IMG-20230501-WA0033-ace91e0f.jpg" alt="Elin bei der Lesung auf der LBM 2023"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war so aufregend! Mein Lesen muss wohl auch einigermaßen überzeugend gewesen sein, denn danach sind einige zum Stand um die Ecke gepilgert, um sich schnell Band eins zu schnappen! Das hört man doch immer gern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Live zu lesen ist ein wundervolles Gefühl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin auf jeden Fall auf den Geschmack gekommen und habe seither ein paar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Online Lesungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gehalten, die von den Zuschauenden sehr positives Feedback bekommen haben. Auf einer Bühne wie dieser zu lesen war aber natürlich auch mit großer Aufregung verbunden. Zum Glück bin ich aber bekanntlich sehr gerne auf Theaterbühnen - wie anders kann so eine Lesung schon sein? Meine scharfe Selbstkritik haben die Anwesenden jedenfalls nicht geteilt und jetzt im Nachhinein bin ich ziemlich zufrieden mit diesem Auftritt. Wie eine professionelle Person habe ich den Text von meinem Handy gelesen, denn ich habe einen Ausschnitt aus einer unveröffentlichten Pyria-Geschichte gelesen und die habe ich noch nicht als Print. Über die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anthologie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            muss ich euch später mehr erzählen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine liebe Leserin hat sich sogar extra die Zeit genommen, um
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gezielt für mich zu der Lesung zu kommen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und sich außerdem ein Autogramm zu holen. Da bin ich vor Stolz vermutlich spontan ein paar Zentimeter gewachsen. Die Lesung war also ein voller Erfolg!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein weiteres
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Highlight
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            an der ganzen Aktion waren die anderen Chronist:innen. Man kennt sich schließlich sonst nur vom Video-Stammtisch oder aus langen Chatverläufen. Da war es schon etwas Besonderes, sich mal zu begegnen, auch wenn ich nur kurz vorbeikommen konnte. So viele nette Autor:innen sind da zusammengekommen und es war sehr schnell klar, dass da Freunschaften gewachsen sind. Die anderen haben meine Bücher auf jeden Fall liebevoll vertreten und ich hoffe, dass wir nächstes Mal mehr Zeit zusammen haben. Für ein kurzes Foto hat es aber trotzdem gereicht:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/IMG-20230430-WA0067-281-29.jpg" alt="Gruppenfoto der Chronisten am Chronistentrum-Stand auf der LBM 2023"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Besucherin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun, wie gesagt, mit all dem Rahmenprogramm blieb nicht viel Zeit, um die Messe selbst zu erleben. Es gibt einige Hallen, die ich gar nicht erst betreten habe und vom Programm abseits meiner eigenen Lesung und der Veranstaltungen bei Bastei Lübbe am Stand habe ich nicht viel von der Messe mitbekommen. Was ich allerdings genießen konnte, waren die vielen, vielen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Begegnugen vor Ort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine meiner Blogger:innen hat mich am Stand besucht, eine andere habe ich zufällig getroffen (what are the Odds??) und einigen Freundinnen ist man auch mehr oder weniger geplant über den Weg gelaufen. Außerdem kommt man natürlich mit vielen neuen Leuten ins Gespräch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Leipziger Buchmesse 2023 hatte einiges zu bieten und zusammen mit der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manga Comic-Con
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in der Nachbarhalle hat das Event viele verschiedene Buchbegeisterte aus Deutschland und der Welt angezogen. Angesichts der Besucherzahlen war es also wohl für viele eine sehr erfolgreiche Messe und das ist ein Fazit, das man sich als Veranstalter nur wünschen kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es bleibt auch festzuhalten, dass man viel Neues lernen kann, wenn man sich in eine solche Extremsituation begibt. Zum Beipsiel wie viele Stunden man am Stück arbeiten kann, bis man umfällt :D. Ich habe auf jeden Fall einiges für mich als Autorin und als Verlagsperson mitgenommen und freue mich schon auf die nächste Messe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer kommt mit zur Leipziger Buchmesse 2024?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 14 May 2023 20:41:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.elinbedelis.de/elin-auf-der-leipziger-buchmesse</guid>
      <g-custom:tags type="string">Chronistenturm,Lesung,Messe,Leipziger Buchmesse 2023,Verlagsarbeit</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/IMG-20230430-WA0067-281-29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/IMG-20230430-WA0067-281-29.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Buchrezension: Half a King - Joe Abercrombie</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/buchrezension-half-a-king-joe-abercrombie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Nachdem ich nun endlich meine Bachelorarbeit fertigschreiben konnte, habe ich mir in den letzten zwei Tagen mal wieder Zeit zum Lesen genommen – war lange genug her. Auf der Liste stand „Half a King“ von Joe Abercrombie.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/20200916_212430.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Inhalt (spoilerfrei):
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Es geht um den wissbegierigen und vorsichtigen Prinzen Yarvi, der seit seiner Geburt eine verkümmerte Hand hat und deshalb den Spott der Familie und des ganzen Königreichs auf sich zieht, seinen Titeln entsagen und ein Priester werden soll. Als jedoch sein Vater und sein älterer Bruder in einem intriganten Hinterhalt erschlagen werden, muss Yarvi den Thron kurz vor seiner Prüfung dennoch besteigen und ist dank der fehlenden Hand und seiner friedliebenden Art weder körperlich noch kämpferisch der König, den sich das Königreich wünscht – oder der er selbst sein will. In einem hinterhältigen Plan wird er auf seinem wiederwilligen Feldzug gegen die Mörder seines Vaters und Bruders ins Meer gestoßen und für tot erklärt. Doch Yarvi überlebt und schwört Rache gegen den Usurpator. Zunächst muss er jedoch Gefangenschaft, Brutalität und die Erbarmungslosigkeit seiner Welt überstehen. Auch wenn er Freunde in den Schatten findet und mit einem scharfen Verstand so manchen Hindernissen trotzt, hängt das Unheil stets über ihm und seinen neuen Begleitern und es ist ungewiss, welcher König letztendlich stirbt und welcher auf dem schwarzen Stuhl sitzt.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
                          
             Der erste Eindruck
            
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        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Während die Begeisterung über dieses Buch groß zu sein scheint – besonders wenn man die ersten paar Seiten meiner Ausgabe betrachtet, die vollgekleistert sind mit Lobeshymnen – war ich nur verhalten enthusiastisch. Besonders mein erster Eindruck war zwiegespalten. Das mag auch an der Aufmachung liegen: Fünf Seiten Selbstbeweihräucherung am Anfang, bevor auch nur ein Wort erzählt wurde, finde ich unglücklich. Es hat den Eindruck erweckt, als würde der Herausgeber es für nötig befinden, mir die Meinung anderer unter die Nase zu reiben, um meine Reaktion sicherzustellen und das hat mich gestört. Besonders, weil das Buch wunderbar ohne ausgekommen wäre.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Aufmachung ist dagegen wirklich schön und trifft meinen persönlichen Geschmack sehr. Hübsches Cover, ansprechender Klappentext und eine Karte, mit der man natürlich erst noch nichts tun kann. Die ersten Kapitel steigen so schnell in die Geschichte ein, dass man es fast ein bisschen
          
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    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           zu
          
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    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          schnell finden könnte. Ich musste mir erst aktiv die Zeit zum Lesen nehmen, denn fest einfangen konnte mich das Buch sonst nicht.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Die Stärken
           
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      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zuerst kann man auf jeden Fall sagen: Es ist ein gutes Buch. Daran will ich hier auch keinen Zweifel erheben. Besonders die Actionszenen waren wunderbar geladen und hatten eine gute Geschwindigkeit. Das ist in jedem Fall für mich eine der größten Stärken des Autors und es ist gut, dass es so viele davon gibt. Es ist eine sehr brutale Geschichte und dafür, dass er in einem Interview sagte, die Gewalt sei absichtlich nicht so explizit … war es recht explizit. Davon haben die genannten Actionszenen allerdings sehr profitiert und für mich persönlich sind blutige Morde, gnadenlose Sklaventreiber und erbarmungslose Grausamkeit eher ein Pluspunkt … auf ihre eigene verdrehte Weise (außerdem passten sie gut ins Buch). Ich verstehe deshalb, warum sich G.R.R. Martin so positiv geäußert hat – wie das Buch gleich zwei Mal stolz verkündet. Anders als Mr. Martin habe ich den Einstig allerdings nicht so einfach gefunden. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an den leicht pathetischen Stil gewöhnt hatte und zu Anfang habe ich das Buch nach höchstens zwei Kapiteln (sehr kurzen Kapiteln) aus der Hand gelegt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ein weiterer sehr positiver Punkt war die Dichte der Welt. Ich persönlich hätte mich nicht gegen etwas mehr Details gewehrt, aber die Gegebenheiten haben die Geschichte gut getragen und untermauert. Besonders der Wikinger-Vibe, der sich mehr und mehr durchgesetzt hat, wirkte sehr durchdacht und fundiert. Es dauert allerdings eine Weile, bis man versteht, womit man es zu tun hat. Die Geschichte lebt in erster Linie – und darin habe ich mich sehr gut wiedergefunden – von den Charakteren. Die sind alle sehr individuell und realistisch ausgestaltet. Relevante Vorgeschichten, Ticks, individuelle Details und wenige Superklischees. Ganz an der üblichen Schiene kommen sie zwar nicht vorbei, weil besonders die Antagonisten schon nach sehr gängigen Mustern gezeichnet werden, aber weniger lebhafter macht sie das nicht. Es wird nur aus einer Sicht erzählt, aber der Protagonist ist einigermaßen sympathisch. Einigermaßen? Ja, Yarvi ist ein mehr als grauer Held. Er durchläuft eine realistische Charakterentwicklung und kommt als veränderter Mann hinten wieder raus. Allerdings muss ich sagen, dass der Yarvi am Anfang mir wesentlich sympathischer war, einfach weil ich finde, dass er für die falschen Dinge abhärtet. Obwohl er selbst eine ganze Menge Leid erfährt, lässt er das Prinzip „Rücksicht“ mehr und mehr zurück. Dafür sind seine Begleiter mir aber umso sympathischer und es hat mir gut gefallen, dass das eindeutige Loveinterest hinter der „Kämpfen oder Sterben“-Situation und dem primären Ziel des Protagonisten angestellt wurde, anstatt es zu erzwingen.
           
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    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Probs auch an die Darstellung weiblicher Charaktere. Wir haben in Half a King viele starke Frauen, obwohl die Welt ein krasses Patriarchat ist. So ist die epischste Antagonistin eine ruchlose Kapitänin, die goldene Königin eine der mächtigsten und eindrucksvollsten Figuren im ganzen Buch und die Navigatorin auf vielen – leider sehr spoilerlastigen – Ebenen mein Lieblingscharakter.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Kritikpunkte
           
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      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das bringt mich zur Moral von der Geschicht, die ich noch nicht ganz verarbeitet habe. Ich will natürlich nicht das Ende vorwegnehmen, aber für die Gesamtaussage hätte ich mir etwas … moralisch Wertvolleres gewünscht. Das Thema Rache erfährt eine hohe Relevanz und ist eine wiederkehrende Triebfeder für verschiedenste Charaktere - und wird nie wirklich in Frage gestellt. Zwar hat Yarvi eigentlich ein Gewissen und die richtigen Gedanken, aber er lässt sie nie lange genug zu, um tatsächlich zu durchdenken, ob Rache das ist, was er braucht. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Besonders, weil der Prinz eigentlich ein sehr reflektierter und intelligenter Mensch ist, dem Philosophie durchaus liegt. Seine Gedankenwelt wird sehr schön ausgestaltet mit vielen Rückbezügen auf seine Ausbildung und der Grundstein ist definitiv da. Ich verstehe auch, dass Joe Abercrombie verdeutlichen wollte, dass das in dieser Welt eben so sein muss und Yarvi nicht nach einem modernen Weltbild erzogen wurde, trotzdem müsste der Hauptcharakter meiner Meinung nach zu mehr Reflektion über seine Ziele in der Lage sein und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Stellen vielleicht gestrichen wurden, weil ich ungenutzte Fragmente davon im Text sehe.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wo wir schon bei negativen Dingen sind, kann ich direkt auf mein größtes Problem zu sprechen kommen. Es ging mir zu schnell. Besonders am Anfang habe ich eine Weile gebraucht, um mich mit der Hast abzufinden, mit der teilweise über die Szenen hinweggefegt wurde. Einerseits ist das vermutlich eine Frage des Schreibstils. Joe Abercrombie schreibt hier sehr bildlich, reich an Metaphern und Vergleichen und mit sehr präzisen Sätzen. Er schafft es, mit wenigen Sätzen eine Szene zu skizzieren und einen Wortpalast zu bauen, der – wenn auch zweitweise etwas schwülstig – ein sehr harmonisches Bild grundieren könnte. Dafür verdient er definitiv Anerkennung. Für meinen Geschmack passiert allerdings zu wenig damit. Das Gerüst steht und ist wunderbar, aber ich habe an zu vielen Stellen das Gefühl gehabt, einer hastigen Nacherzählung zu folgen, statt mich inmitten der Situation zu befinden. Das ist auch kein Wunder, denn für 80.000 Wörter passiert verdammt viel! Ich hätte lieber 30.000 Wörter mehr gelesen und den Szenen mehr Zeit zur Entfaltung gelassen, besonders mehr Emotionen beschrieben und mich an ein paar weiteren Details aufgehalten, um noch weiter darin zu versinken. So konnte ich nicht überall die Bindung zu den Charakteren aufbauen, die es vielleicht gebraucht hätte, um ihre Schicksale angemessen zu betrauern oder zu bejubeln. Wenn ein Charakter in zwei Sätzen stirbt, kann ich ihn noch so sehr gemocht haben – das ist mir dann schnell gleichgültig und eine Verschwendung der sonst so genialen Actionszenen. An manchen Stellen hatte ich den Eindruck, als hätte sich ein Korrektor drangesetzt und die ganzen vertiefenden Beschreibungen gestrichen. Man erfährt also quasi alles was man wissen muss, aber dann geht es weiter und man bekommt nicht die Möglichkeit, sich mit den Einzelheiten zu befassen. Fast-paced indeed.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Gesamteindruck
           
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      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Eine wichtige Frage bleibt noch: Ist es spannend? Die Antwort ist ja, weil die Geschichte mehr zu bieten hat als Unvorhersehbarkeit. Es mag an Genrekonventionen liegen, aber wirklich überrascht war ich an keiner Stelle. Selbst den ultimativen Plottwist am Ende hatte ich vermutet. Das muss aber nichts Schlechtes bedeuten, weil immerhin die Geschichte damit schlüssig ist, nicht wahr? Ich hatte meinen Spaß an vielen anderen Dingen in dieser Story und es war offensichtlich spannend genug, um doch bis zum Ende unterhaltsam zu sein. Mitleid war auf jeden Fall eine der vorherrschenden Emotionen beim Lesen und ich finde es tatsächlich auch noch Stunden später in meinen Gedanken. Irgendwie mitgerissen hat es mich also doch.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die kurze Leseprobe des zweiten Bandes fand ich sehr ansprechend. Auch wenn ich nicht das Bedürfnis habe, in den Laden zu stürzen und mir sofort den zweiten Band zu kaufen, werde ich ihn bestimmt irgendwann lesen. In Anbetracht des Schreibstils würde ich außerdem dringend die Lektüre auf Englisch empfehlen, weil die sehr vorsichtige Wortwahl der Sprache eindeutig mehr zugetan ist als dem Deutschen.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            Fazit
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Letztendlich ist Half a King ein typisches Fantasybuch, das die Genrekonventionen erfüllt, ohne sich auf Klischees zu versteifen. Die düstere Grundstimmung deckt sich gut mit dem brutalen, wenn auch sehr menschlichen Storytelling. Gut ausgearbeitete und lebhafte Figuren halten die Geschichte zusammen und auch wenn von Zeit zu Zeit etwas ausführlichere Beschreibungen mehr Spaß gemacht hätten, waren die Details der Geschichte sehr stimmig und ansprechend. Besonders die Welt hat überzeugt und bietet sicher noch Potenzial für die weiteren Teile der Trilogie. Es handelt sich nicht um eine Geschichte, bei der ich untrennbar an den Seiten geklebt habe und es nicht aus der Hand legen konnte, aber ich hatte trotzdem eine angenehme Leseerfahrung. Ein gutes Buch zum „einfach mal Weglesen“ und für die tägliche Dosis Fantasy.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Habt ihr Half a King gelesen? Wenn ja, hat es euch gefallen? Wenn nein: Werdet ihr es lesen? Hat vielleicht jemand eine Buchempfehlung? Verratet es mir in der schönen Kommentarfunktion :)
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          HarperCollins
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           Publishers
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          |13,99€|UK £8,99|Taschenbuch
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 19:35:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die 10 häufigsten Reaktionen auf das Schreiben</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/die-10-haeufigsten-reaktionen-auf-das-schreiben</link>
      <description>Wie reagieren die Menschen, wenn man ihnen eröffnet, dass man schreibt? Was sind meine Antworten darauf? Was sollte man einen Schreiberling nicht fragen?</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Wie reagieren die Menschen, wenn man ihnen eröffnet, dass man schreibt? Was sind meine Antworten darauf? Was sollte man einen Schreiberling nicht fragen?
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Titelbild.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Ein euliges Hallöchen!
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich lerne häufig neue Menschen kennen. Jetzt zu Coronazeiten eher übers Internet, aber scheinbar sehe ich generell aus, als könnte man mich gut ansprechen. Wenn man dann so ins Gespräch kommt und ein bisschen plauscht, fällt das Thema früher oder später immer auf Hobbies, Beschäftigung und Lieblingstätigkeit. Dann kann ich mit einem gewissen Stolz verkünden, dass ich schreibe, dass ich mich als Autorin betrachte. Inzwischen ist mir aufgefallen, dass die ersten Reaktionen darauf sich häufig ähneln und um die zehn beliebtesten Antworten geht es heute.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           1.    Hast du denn schon etwas veröffentlicht?
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Das ist vermutlich die häufigste Frage, die mir gestellt wird. Es gibt sie in zwei Ausführungen: In skeptisch-hämisch und in ehrlich interessiert. Letzteres ist natürlich sehr angenehm. Da erkläre ich dann gerne, dass ich momentan daran arbeite, den ersten Teil meiner Pyria-Trilogie zu veröffentlichen, ich die vorangegangenen Werke aber bisher nur auf Wattpad veröffentlicht habe. Die Reaktionen darauf sind auch durchweg positiv und häufig mit einem „Na dann: Viel Glück“ verknüpft. (Und wie wir wissen, wird man das bitter benötigen).
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die andere geht mir eher auf die Nerven. Nein, ich habe noch nicht veröffentlicht, kein Grund meine Autorschaft in Frage zu stellen! Meiner Meinung nach kann man auch Autorin sein, bevor man das erste Werk zum käuflichen Erwerb freigegeben hat. Ganz besonders, wenn man intendiert dieses zu tun. Schließlich ist man bereits am Erstellen einer Schrift… also quasi schriftstellert, während man das Buch schreibt. Ich fühle mich einfach angegriffen, wenn meine Aussage nicht ernstgenommen wird, besonders weil das Nächste dann häufig folgende Frage ist:
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           2.    Du weißt aber schon, dass das kein echter Beruf ist, oder?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Bei dieser Aussage steht der Eule oft der Schnabel offen. Das ist auf so vielen Ebenen unverschämt, dass ich gar nicht weiß, wo genau ich anfangen soll! Im besten Fall kann man noch davon ausgehen, dass die Person eigentlich sagen wollte: „Oh das ist ja spannend, aber es ist echt schwierig damit Geld zu verdienen, oder?“ Denn ja, das stimmt. Zumindest wenn man dauerhaft davon leben möchte, braucht man schon ein paar Bestseller auf der Publikationsliste. Wenn das aber dafür sorgt, dass es kein echter Beruf ist, dann sind verdammt viele Dinge kein echter Beruf. Schauspiel? Ist doch auch quasi nur Mutter-Vater-Kind mit Publikum. Musiker? Also bitte, die stellen doch im Grunde nur das Duschwasser ab und grölen, klampfen oder dudeln in ein Mikrofon. Ganz zu schweigen von den vielen systemrelevanten Berufen, die absolut beschissen bezahlt werden. Kann man nicht (gut) von leben. Ist also kein Beruf?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Künstlerische Berufe und freie Künste sind so wichtig für den gesellschaftlichen Diskurs und natürlich auch Unterhaltung. Natürlich ist es gerade auf dem völlig übersättigten Büchermarkt ein echtes Kunststück, seinen Lebensunterhalt nur mit dem Bücherschreiben zu bestreiten. Deshalb kann ich aber trotzdem Autorin sein. Lasst euch nicht vom Schreiben, Musizieren, Tanzen, Malen oder einer anderen Leidenschaft abbringen, nur weil irgendjemand behauptet, das wäre kein echter Beruf. Die haben keine Ahnung. Vielleicht haben sie sich einfach noch nie genau mit der Kunstbranche auseinandergesetzt. Ich versuche meistens zu erklären, warum ich eine solche Aussage problematisch finde und wie ungerechtfertigt das gegenüber vielen großartigen Künstlern ist. Funktioniert meistens sogar ganz gut. Diskurs kann ich hier also absolut empfehlen.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           3.    Worum geht es denn in deiner Geschichte?
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Schwierig. Sehr, sehr schwierig. Ich weiß nicht, ob es anderen Autoren da genauso geht, aber ich habe immer das Bedürfnis meine Geschichte und vor allem meine Plot-twists zu „beschützen“. Wenn „Tja, dafür musst du es wohl lesen“, nicht so fürchterlich schnippisch wäre, wäre das eigentlich meine Lieblingsantwort. Das ist etwas anderes, wenn man mit einem Lektor oder gar einem Verlag spricht, weil man da schließlich alle Details potenziell preisgeben kann. Mit Personen im Privatleben, in denen ich gerne mögliche zukünftige Leser sehen möchte, ist das viel schwieriger. Meine Lieblingsantwort darauf ist momentan eigentlich „ja, das wüssten meine vier Erzähler auch gerne, und sie verbringen nennenswerte Teile des ersten Bandes damit, es vom Protagonisten in Erfahrung zu bringen. Ganz nebenbei reisen sie um die halbe Welt und schlagen sich mit ihren eigenen Problemen rum.“
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Alternativ beschreibe ich einfach Genre und Setting, um den Status Quo zu erklären. Zwar habe ich bei allen Varianten das Gefühl, dass ich der Sache nicht so richtig gerecht werden kann, aber ich möchte auch auf keinen Fall die ersten Rätsel vorwegnehmen. Ich habe auch schon von vielen anderen Schreiberlingen gehört, dass es nicht so einfach ist, eine spoilerfreie Antwort zu finden, die nicht absolut generisch klingt. Denn seien wir ehrlich:
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Fünf sehr unterschiedliche Menschen reisen durch eine problemgeladene Fantasywelt und enträtseln einen geheimnisvollen Dude
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         ist bestenfalls eine sehr grobe Zusammenfassung. Das wird besonders dann problematisch, wenn der Fragensteller gerne eine kurze pointierte Antwort hören möchte. Je länger, komplizierter und vielschichtiger die Geschichte, desto schwieriger natürlich die Antwort. Da hat man es bei FanFiction oder vielleicht auch bei vielen Krimis etwas einfacher, weil da wenigstens die Prämisse weit am Anfang feststeht und besser in einem Satz zusammenzufassen ist. „Die Rumtreiber aus Harry Potter“ oder „die Entführung einer tauben und blinden Person in ein geheimes Labyrinth unter der Stadt“ ist halt irgendwie zumindest eine grobe Richtung, ohne irgendetwas zu spoilern.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Eine einfache Frage ist es allerdings vermutlich nie, weil man wohl als Autor immer mehr zu seiner Geschichte zu sagen hat, als man in einem Satz zusammenfassen kann.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           4.    Oh ja, als ich noch klein war, habe ich auch gedacht ich könnte Autorin sein!
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Das ist wieder so eine Sache, die ich irgendwie zweierlei auslegen kann. Auf der einen Seite könnte es ein „Hach, ich wünschte, ich könnte das Gleiche behaupten“ sein. In dem Falle wäre meine Antwort schlicht und ergreifend: Mach. Wir kennen alle dieses coole Schild, das an jeder dritten Bushaltestelle hängt: Schreib. Dein. Buch. Ja, ein Buch zu schreiben ist nicht schwer, wenn man es will. Ein gutes Buch zu schreiben, ist vielleicht schon komplizierter und ein erfolgreiches Buch zu schreiben ist … unwahrscheinlich. Aber Autorin sein, Schriftsteller werden… absolut machbar. Wie dem auch sei.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auf der anderen Seite sehe ich darin manchmal einen kleinen Vorwurf. Frei nach dem Motto: „Du wirst schon noch einsehen, dass das aussichtslos ist“. Das ist nicht ganz so schlimm wie „das ist kein Beruf“, aber viel besser ist es auch nicht. Jede - wirklich jede - Person, die vom professionellen Schreiben träumt, weiß, dass die Qualität von Geschichte und Schreibstil nur bedingt mit dem Erfolg des Buches verknüpft sind, und dass man vor allem eine Menge Glück oder hervorragende Kontakte braucht. Durchbruch in der Bücherbranche ist eine fragwürdige Sache und in den seltensten Fällen der einzige Plan und das Ziel. Es gibt so viele begehrte Berufe da draußen und keiner davon ist leicht zu kriegen. Das bedeutet aber doch nicht, dass man sich nicht darauf bewirbt, oder? Außerdem impliziert das, dass durchschlagender Erfolg der einzig lohnende Grund zum Schreiben ist. (It’s not.)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           5.    Wie viele Seiten hat denn das Buch?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Was ist das für eine Frage? Was erwartet man da für eine Antwort? Wordseiten? Normseiten? Buchseiten? Wenn ja, welches Format? Und warum ist das wichtig? („Ja, also wenn es jetzt 500 gewesen wären, wär‘ das ja okay, aber 720 ist mir schon ein bisschen viel.“?) Mir persönlich ist es unwichtig, wie lang eine Geschichte ist. Es kommt darauf an, wie gut sie erzählt ist und ob sie sich auf dem genutzten Platz angemessen entfaltet. Klar, man fängt vielleicht unter Zeitdruck eher ein dünneres Buch an, aber was nützt einem eine geringe Seitenzahl, wenn man dann eine übereilte Handlung hat, in der nichts seinen Platz bekommt? Und wann hat man tatsächlich Zeitdruck beim Lesen in der Freizeit?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die Urversion von Pyria I ist auf 386 Seiten geschrieben worden. Das entspricht 949 Normseiten. Und ich würde mal so auf 800 angenehm bedruckte Buchseiten schätzen. Was sollte ich da für eine Zahl angeben? Da die Überarbeitung noch nicht fertig ist … keine Ahnung wie viele es werden (tendenziell weniger). Für einen Verlag ist das natürlich ein Todschlagargument. Mehr Seiten bedeuten schließlich höhere Druckkosten, also mehr wirtschaftliches Risiko und damit – gerade für mich unbekanntes Ding – wenig Aussicht auf Erfolg. Und dann ist es auch nur Band eins von drei. Absolut nachvollziehbar, dass die meisten Verlage mir einen Vogel zeigen und sich denken würden „Ja, wenn du es auf die Hälfte kürzt, können wir darüber reden“. Aber liebe Freunde, hat schon mal jemand versucht, die Hälfte eines Buches zu streichen, ohne dass die Geschichte ihren Reiz verliert? Das ist wie eine Nacktkatze. Funktioniert irgendwie, aber schön ist es nicht (sorry an alle, die Nacktkatzen mögen).
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Frage ist also nur: Warum will man das als Privatperson wissen? Kann mir das jemand beantworten? Schreibt es gerne in die Kommentare, wenn ihr euch eine Begründung vorstellen könnt oder wenn ihr den Reiz eines Buches generell anhand der Seitenzahl festmacht! Macht es erst ab einer bestimmten Seitenzahl Spaß … oder vielleicht nur bis zu einer Höchstzahl? Sind die Grenzen da fließend? Oder ist das einfach nur eine Frage, um die Zeit einzuschätzen, die man dafür opfern muss?
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           6.    Was schreibst du denn so?
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Endlich mal eine Frage, die ich sehr gut beantworten kann! Hauptsächlich schreibe ich Fantasy, vorzugsweise in meinen eigenen Welten. Ab und an importiere ich das auch in die bekannte Welt und ich habe mich durchaus schon an Thrillern versucht. Irgendwann möchte ich gerne mal einen Krimi schreiben. Ansonsten schreibe ich Kurzgeschichten über alles und nichts und einen neuen Blog namens Eulenflüstern. Das ist ein super Ding. Schaut rein! Hang on…
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das ist definitiv eine sehr gute Frage und auch die Frage, die ich häufig stelle, wenn ich andere Schreiberleute treffe. Es gibt sicher auch Autorinnen, die sich da schwerer tun - wenn man beispielsweise eine Nische bedient, die nicht so leicht verständlich ist - aber generell ist das für mich immer eine gute Einstiegsfrage. Man kann wunderbar die Interessen abstecken und dann genauer ins Detail gehen.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           7.    Bei welchem Verlag bist du?
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Bei keinem. Theoretisch müsste mein Exposé allerdings aktuell auf einem Schreibtisch liegen. Könnte funktionieren. Muss es nicht. Generell stelle ich jedoch immer wieder fest, dass Self-publishing nur unter Menschen aus der Bücherszene eine bekannte Sache ist. Da ist es schon lange nicht mehr verpönt und eine echte Option. Bei Weniglesern hingegen treffe ich noch viel zu oft auf die Meinung, dass ein Buch, das nicht im Verlag erschienen ist, nicht als Buch gezählt werden kann. Mööp. Null Punkte. Es macht die Dinge zwar wesentlich einfacher, wenn man einen Verlag hinter dem Buch stehen hat, besonders wenn man selbst nicht viel Spaß an Werben und Vermarkten hat, aber es ist trotzdem eine Option. Gerade Bücher, die beim Verlag schlechte Chancen haben, weil sie in eine Nische gehören, zu lang sind oder aus einem anderen Grund aus dem Raster fallen, sind im Self-publishing gut bedient. Außerdem kann man dort Nacktkatzen verhindern.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Gerade für den Anfang, wenn man sich noch einen Namen aufbauen muss, ist das eine gute Möglichkeit, seine Texte in die Welt hinauszubringen und dann kann man beim nächsten Buch, der nächsten Reihe oder dem übernächsten Projekt wenigstens schon eine Publikationsliste vorweisen. Also bedeutet Autor sein nicht, dass man zwingend in einem Verlag angenommen worden ist, oder das in naher Zukunft geschehen sieht.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           8.    Machst du auch noch etwas Richtiges?
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ja, meine kleinen Eulen auf dich hetzen, wenn die Frage so ätzend gemeint ist, wie sie klingt!
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wir haben es eben schon zwei Mal angerissen: Schreiben als wertlosen Beruf anzusehen ist schlichtweg ungerechtfertigt. Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit nochmal nutzen, um mit einer offenbar sehr verbreiteten Fehlannahme aufzuräumen: Ich bezeichne mich als Autorin. Ich intendiere in Zukunft sowohl meine aktuellen Bücher als auch viele weitere zu veröffentlichen. Ich würde mich nicht darüber beschweren, wenn ich eines Tages tatsächlich davon leben könnte. Das bedeutet nicht, dass ich jetzt mein Studium schmeiße und von Sozialhilfe leben will, wenn der wahrscheinliche Fall eintritt, dass ich mit dem Schreiben nur einen kleinen Teil meines Lebensunterhalts verdienen kann.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im Gegenteil. Es gibt einige Berufe, die ich mir wohl als Vollzeitbeschäftigung vorstellen könnte und für mich persönlich bietet eine Tätigkeit jenseits des Schreibens sogar für das Schreiben einen Vorteil. Wie ich in meinem letzten Beitrag erklärt habe, halte ich spannende Erlebnisse, Abwechslung und Alltag für wunderbare Inspirationsquellen. Aus einem spannenden Beruf könnte ich also viel für meine Bücher mitnehmen und in einem langweiligen Beruf … nun, da hätte ich wenigstens Zeit zum Tagträumen und Szenenspinnen.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           9.    Wirst du das denn verfilmen lassen?
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Verfilmen?! Wow! Vielen Dank für das Vertrauen in meinen Erfolg! Die Frage ist tatsächlich schon häufiger gestellt worden und ich war jedes Mal absolut verblüfft, dass das scheinbar voller Ernst war. Ich für meinen Teil wäre mehr als glücklich, wenn meine Geschichten moderat gut ankämen. Wenn sie genug gehypt werden würden, dass sich das tatsächlich jemand als Filmproduktion vorstellen könnte … das ist so wahnsinnige Zukunftsmusik, dass es ein fast absurder Gedanke ist. Also
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          verfilmen lassen
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         werde ich sicherlich nichts. Nicht in naher Zukunft und mit meinem umwerfenden Bekanntheitsgrad.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Generell weiß ich auch nicht, ob ich die Idee so gut finde – zumindest für Pyria. Ich würde ganz sicher darauf bestehen, am Prozess beteiligt zu werden, wenigstens als Instanz für Rückfragen. Es gibt einfach zu viele Beispiele von völlig missglückten Verfilmungen. Außerdem möchte ich wirklich sehen, wie jemand zufriedenstellend Machairi besetzt. Auch über den Protagonisten hinaus sehe ich in Pyria viele Dinge, die nur mit einem beträchtlichen Budget ansehnlich umsetzbar wären und das wird vermutlich nicht gegeben sein. Darum bemühen würde ich mich also von mir aus nicht.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Alles in allem würde ich mich sehr geehrt fühlen, wenn das tatsächlich jemand anbieten sollte, ich würde es mir aber sehr genau überlegen, bevor ich zustimme. Das kommt sicher auch immer auf das Genre, das Angebot und auch die Geschichte an, inwiefern sich das lohnt, aber ich finde es süß, dass es Menschen gibt, die das für sinnvoll, möglich und machbar halten!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           10.    Wow, wie cool! Kann man schon etwas davon lesen?
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Mein Liebling kommt zum Schluss. Die beste Frage, die man als Schreiberling hören kann – meiner Meinung nach. Begeisterte Freudentänze und ein Bombardement mit Vorschlägen sind meistens die Folge. Kennst du Wattpad? Oder soll ich dir etwas schicken? Eigentlich soll es noch dieses Jahr veröffentlicht werden, aber ich könnte dir einen Ausschnitt als Leseprobe schicken! Ich könnte dir auch etwas davon vorlesen (guter Vorschlag für „eigentlich lese ich nicht, aber ich würde es mir mal ansehen“). Interesse ist einfach so lieb und wird definitiv wertgeschätzt. Es ist ein wundervolles Gefühl, wenn sich jemand für das Geschriebene interessiert und es dann sogar tatsächlich liest. Besser ist eigentlich nur noch, wenn nach dem ersten Abschnitt die Frage kommt „kann ich weiterlesen?“ oder „Gibt es noch mehr?“. Da ist nicht nur motivierend, sondern auch schmeichelhaft und bestätigend.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Besonders in meinem engeren Freundeskreis bin ich begeistert, wenn Interesse bekundet wird. Die Meinung der engsten Vertrauten ist doch nochmal besonders gewichtig und man sollte auch mal Interesse für das Leben der anderen zeigen. Natürlich ist es viel Arbeit immer alles sofort zu konsumieren, was irgendein Freund gemacht hat, aber ich kann nur jedem nahe legen, zumindest für große Sachen (wie eine Veröffentlichung, ein Auftritt oder ähnliches) sich einfach mal die Zeit zu nehmen. Man möchte schließlich selbst auch Interesse entgegengebracht bekommen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Das waren die 10 häufigsten Reaktionen aus meinem Leben, wenn ich das erste Mal erzähle, dass ich schreibe. Die meisten Unterhaltungen sind absolut lieb und motivieren mich jedes Mal aufs Neue. Dann möchte ich am liebsten sofort nach Hause rennen oder meinen Laptop aus der Tasche ziehen. Zu hoffen bleibt eigentlich nur, dass es in Zukunft immer weniger Menschen gibt, die künstlerische Berufe als halbwertig oder irrelevant betrachten. 
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Was für Fragen werden euch beim Schreiben als erstes gesellt? Wie antwortet ihr darauf? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, oder behaltet ihr eure schreiberische Tätigkeit im direkten Kontakt eher für euch? Habt ihr vielleicht noch andere Fragen an mich? Tüdelt es in die fesche Kommentarbox! Nehmt kein Blatt vor den Schnabel. Ich freue mich über eure Beiträge &amp;#55357;&amp;#56842;
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 12 Jul 2020 20:30:56 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Hamilton Review</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/hamilton-review</link>
      <description>Seit einigen Tagen ist ein Film des Erfolgsmusicals Hamilton von Lin-Manuel Miranda verfügbar. Hält er, was das Musical verspricht?</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Seit einigen Tagen ist ein Film des Erfolgsmusicals Hamilton von Lin-Manuel Miranda verfügbar. Hält er, was das Musical verspricht?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Hamilton+Film+Review.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Als Person, die Hamilton seit zwei Jahren eigentlich in Dauerschleife hört, habe ich mir natürlich am 3. Juli 2020 den Film auf Disney Plus gegönnt. Es ist schwer, dieses Meisterwerk nicht zu lieben und damit fast unmöglich, eine echte Kritik dazu zu schreiben, die nicht die reinste Lobeshymne wird. Normalerweise ist es nicht so schwierig, einen reflektierten Eindruck von einem Film, einem Theaterstück, einem Buch oder einem Album zu bekommen. Vielleicht muss man ab und an einen Schritt zurück machen, aber spätestens dann läuft alles. Dieses Mal ist es schwieriger. Das Musical Hamilton von Lin-Manuel Miranda begeistert Menschen überall auf der Welt und es ist wirklich nichts Schlechtes daran zu finden. Lasst uns trotzdem darüber sprechen.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
                        
            Das Musical
           
                      &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Hamilton ist ein Broadwaymusical, das am 20.01.2015 Premiere hatte (06.08.2015 am Broadway). Es erzählt die Geschichte von Alexander Hamilton, des in Vergessenheit geratenen Gründervaters von Amerika, der noch heute auf der 10-Dollar-Note abgebildet ist. In zweieinhalb Stunden und 46 Songs geht es um Krieg, Liebe, Politik und Freundschaft im Leben des ambitionierten Waisenkindes. Besonders ist an dem Musical, dass es nur zwei sehr kurze Szenen im Theater gibt, die im Endeffekt nicht auf dem „original broadway cast recording“ zu hören sind, da das Musical tatsächlich vollständig gesungen wird. Gesungen und gerappt, denn Hamilton ist ein Hip-Hop Musical.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Abgesehen von den Tatsachen, dass es allein musikalisch und textlich ein Meisterwerk ist, so viele Themen anspricht, dass für jeden etwas dabei ist und die Geschichte sehr lebhaft gestaltet worden ist, hat die Produktion für die große Diversität unter den Schauspielern sehr viel Lob bekommen. Es ist wirklich nicht so einfach, ernstzunehmende kritische Stimmen zu finden. Tatsächlich wird Hamilton sogar von Leuten gemocht, die sonst überhaupt nichts mit Rap und Hip-Hop anfangen können. Der einzige echte Kritikpunkt – abseits von persönlichen Präferenzen – den man vielleicht sehen muss, ist die historische Akkuratesse. Obwohl die meisten Details korrekt sind, gibt es doch ein paar Fakten, die für das Storytelling angepasst worden sind. Aus kreativer Sicht - meiner Meinung nach - ein verzeihbarer Fehler, wenn auch vielleicht etwas schade für Geschichtslehrer, die das dann ausbaden müssen. Außerdem findet man auf dem Hamilton Mixtape einige Songs, die es nicht ins endgültige Musical geschafft haben. Darunter das Cabinet Battle Nummer drei, das die Debatte um die Sklaverei um 1800 thematisiert hätte. Das Thema wird in der Show immer wieder angeschnitten und ist vor allem im ersten Akt von Bedeutung, fällt dann aber im zweiten leider unter den Tisch. Auch die Darstellung von Maria Reynolds und Samuel Seabury ist … nennen wir es problematisch.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Es gibt also ein paar kleine Punkte, die man ansprechen könnte, wenn man wirklich unbedingt Fehler finden wollte, aber ganz ehrlich: Ich finde das Musical wundervoll ausbalanciert und erzählt. Es ist ein brillantes Meisterwerk und wird uns sicher noch viele Jahre beschäftigen und zu den wenigen Kunstwerken gehören, von denen wir unseren Enkelkindern nicht erzählen müssen, weil sie es selbst noch kennen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ja. Elly, wir haben verstanden, dass du Hamilton magst. Wollten wir nicht über den Film reden?
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
                        
            Der Film
           
                      &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Abgefilmte Theaterbühnen sind aus theaterwissenschaftlicher Sicht mit Vorsicht zu genießen. Es ist natürlich klar, dass der Effekt einer echten Bühne, einem echten Theatersaal mit richtiger Livemusik einen ganz anderen Effekt hat, als eine gefilmte Bühne vom Bett aus über einen kleinen Bildschirm zu betrachten. Das Erlebnis ist im Theater ganz anders vereinnahmend und schließlich auch anders konstruiert.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Was viele Theaterfilme tun, ist einfach eine Kamera ins Publikum zu stellen und die Bühne einmal abzufilmen. Man bekommt also quasi eine secondhand Theatererfahrung, oft in diskutabler Qualität. Das ist natürlich dufte, wenn man eine besondere Aufführung einfach nur festhalten will, aber zum Anschauen und Erleben ist es … nun, zweitklassig eben. Besonders in Zeiten, da man wahnsinnige Blockbuster mit drölfzig Kamerawinkeln, Kamerafahrten und Perspektiven gewohnt ist, zieht so ein Mitschnitt beträchtlich an den Nerven. Insofern möchte man sagen: Gut, dass der
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Hamilfilm
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         das anders macht.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die Filmversion setzt sich aus mehreren Aufführungen an aufeinanderfolgenden Tagen zusammen, die teilweise mit und teilweise ohne Publikum gefilmt worden sind. Es gibt also durchaus Close-ups, Kamerafahrten, Wechsel in der Perspektive und alles Drum und Dran. Zunächst halte ich also für mich fest, dass es durchaus eine bewegende Erfahrung war und es sich definitiv gelohnt hat, diese Filmversion zu schauen. Ich habe natürlich wieder tausend Tränen vergossen und in vielen Momenten hat sich jedes noch so kleine Härchen aufgestellt, weil es absolut wahnsinnig war. Allerdings kann ich nicht ausschließen, dass das meiner generellen Leidenschaft für dieses Musical geschuldet sein könnte. Die Kostüme, die Tänze … es passiert einfach so viel auf dieser Bühne, was die Show unglaublich bereichert und es war beeindruckend, wie gut die Schauspieler auch im direkten Close-up im „facial acting“ waren.  Trotzdem sind das alles Dinge, die auf der echten Bühne auch passieren (bis auf die Sache mit dem Close-up natürlich.) Ich habe Hamilton durchaus schon live gesehen, wenn auch leider nicht im original Cast und es war sensationell.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Im direkten Vergleich muss ich tatsächlich sagen, dass die echte Theatererfahrung noch ein Quäntchen besser ist und ich bin froh, dass ich die zuerst sehen durfte. Die Tatsache, dass jede Show ein klein bisschen anders ist und damit eine gewisse Individualität erhält, ist für mich jedes Mal eine wahnsinnig spannende Theatererfahrung. So hat damals in London der Schauspieler von Alexander an einer Stelle seinen Text vergessen (We neg… … … stagger home single file.) und nach der Pause war eine andere Eliza auf der Bühne, weil es Rachelle Ann Go nicht gut ging. Kurzum: es sind Fehler passiert und das war etwas Gutes. Es hat gezeigt, wie lebendig das Theater ist und mir das Gefühl gegeben, dass ich etwas erlebt habe, was vollkommen individuell für diesen Tag war. Die Filmversion dagegen ist ein optimierter Zusammenschnitt aus fünf Versuchen und auch wenn der ein oder andere Ton vielleicht nicht absolut spot-on ist, und man zumindest ein live Audio hat, merkt man doch, dass man eine nachbearbeitete Version bekommt. Selbstverständlich. Wenn das mein Film gewesen wäre, hätte ich auch Fehler rausgeschnitten, keine Frage. Trotzdem steht es hinter echtem Theater zurück. Was mich dagegen gar nicht gestört hat, war in diesem Fall der Jubel des Publikums (der für mich sonst ein Grund ist, einen Film abzubrechen), der an einigen ausgewählten Stellen zu hören war. Das war sehr gerechtfertigt und gehörte dazu, da es sich schließlich offensichtlich um eine Theateraufführung handelte. Somit hat der Applaus dem Ganzen mehr Leben eingehaucht.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Als weiterer Punkt fand ich, dass das eben als positiv erwähnte Element der Kameraperspektive zwischendurch etwas viel des Guten war. Natürlich ist es ein beeindruckendes Bild, ein tanzendes Ensemble von oben oder King George von hinten auf das Publikum zuschreiten zu sehen. Allerdings hat es mich in solchen extremen Momenten, die aus einer Perspektive gedreht waren, die man im Theater niemals einnehmen könnte, daran erinnert, dass ich eben nur ein abgefilmtes Theater und kein echtes Theater sehe, was ich eher weniger reizvoll fand. Dagegen waren die Nahaufnahmen ein ziemlicher Gem. Im Trailer und im Vorhinein war ich skeptisch, weil ich es schade fand, dass einem damit die Möglichkeit verwehrt wird, auf die Dinge zu achten, die außerhalb des Kamerawinkels passieren. Im Nachhinein war es das Opfer absolut wert. Die Emotionen und die zentralen Elemente aus nächster Nähe zu sehen hat sich wirklich gelohnt und nur noch einmal gezeigt, wie wahnsinnig gut viele dieser Schauspieler sind. Besonders gegen Ende, wenn man die Tränen auf den Gesichtern der Schauspieler sieht, wie sie tatsächlich mit ihren Figuren leiden, weinen und die Unterlippe bebt, statt nur ihre Stimme brechen zu hören, bricht es einem das Herz.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
          Schön ist auch definitiv, dass man die Möglichkeit bekommt, den originalen Cast zu sehen, auch wenn man nicht zufällig vor 2016 am Broadway war. Dabei ist vielleicht zu erwähnen, dass es leichtes Pech für die Schauspieler ist, dass es das offizielle Recording gibt. Das macht den direkten Vergleich natürlich unausweichlich. Der Geschichte hat es nicht geschadet. Im Gegenteil würde ich sogar behaupten, dass es für mich mitreißender war, weil ich ganz genau wusste, wann mein Herz zerspringen wird. Trotzdem bemerkt man natürlich, dass zum Beispiel Leslie Odom Jr. als Aaron Burr zwar eine sehr gute Leistung hinlegt, von Charismabomben wie Daveed Diggs und auch Lin-Manuel Miranda aber an die Wand gespielt und gesungen wird.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Mein absolutes Highlight aus einer szenischen Sicht ist und bleibt Satisfied. Die Choreografie hat im ganzen Stücke viele Stärken und symbolträchtige Details, aber Satisfied ist einfach wundervoll gestaltet. Das „Rewind“, das im tatsächlichen Zurückspulen gespielt worden ist, ist grandios. Ich will an dieser Stelle gar nicht zu viel vorwegnehmen, aber ich empfehle dringend schon ab „Helpless“ sehr genau aufzupassen und sich dieses szenische Meisterwerk richtig auf der Zunge zergehen zu lassen. Es funktioniert nämlich auch in der filmischen Variante sehr gut. Gleiches kann man leider nicht für alle Stellen sagen. Einer der emotionalsten und ergreifendsten Momente der Show, ist in den allerletzten Sekunden und der wirkt leider so viel besser, wenn man tatsächlich im Publikum sitzt, dass es ein bisschen schade ist. Es war trotzdem hochgradig bewegend, aber im Theatersaal war es noch vereinnahmender.
         
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Generell gibt es in der Liveshow interessante Details, die man auf der CD nicht bekommt. Es lohnt sich also auf jeden Fall, ein Bild zu dem Ton zu haben, das ist keine Frage. Das Meiste davon funktioniert auch auf dem Fernsehbildschirm gut und ist damit definitiv ein Pluspunkt gegenüber der CD.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
                        
            Fazit
           
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    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Hamilton ist ein großartiges Musical, das ist fast unumstritten. Die eigentliche Theaterversion ist absolut sehenswert und eine dringende Empfehlung, nicht nur für Theaterliebhaber und Hip-Hop-Fans. Die Filmversion, die seit zwei Tagen auf Disney Plus verfügbar ist, fängt dieses Meisterwerk insgesamt sehr gut ein. Es bleibt ein Glanzstück der Musicalgeschichte und es ist eine wunderbare Gelegenheit, um sich die Urbesetzung, die aus wahrlich fantastischen Schauspielern besteht, aus nächster Nähe anzusehen. Auch wenn der filmischen Version ein bisschen von dem Zauber des Theaters verlorengeht, hat das Stück es verdient, für breite Massen zugänglich gemacht zu werden. Besonders angesichts der aktuellen Lage ist es ein kulturelles Bonbon, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich sehe hier außerdem eine günstige Gelegenheit, um Freunde und Verwandte vor den Fernseher zu zerren, die man niemals mit ins teure Theater schleppen könnte. Hamilton hat auf jeden Fall eine Menge Potenzial, um unterschiedlichste Zielgruppen zu begeistern und dem Film ist es gelungen, diesen Zauber auf die Bildschirme zu bringen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Meine Empfehlung ist deshalb eindeutig: Schaut euch diesen bewegenden, wunderbaren Film eines hervorragenden Musicals an, betrachtet ihn aber nicht als Ersatz für einen Theaterbesuch.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Soweit meine Meinung. Jetzt möchte ich wissen, was ihr dazu denkt! Seid ihr Hamilton-Liebhaber? Habt ihr es vielleicht schon live gesehen? Habt ihr den Film angeschaut oder werdet ihr es noch tun? Was haltet ihr davon? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentarsektion oder schreibt mir eine Mail, falls ihr kein Facebook habt.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die Eule bedankt sich für euren Besuch und fliegt gemächlich in die Nacht davon. Schooos.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Hamiltonfanart-cc1ba047.jpg" alt="Hamiltonfanartikel" title="Ich habe gemalt und gesammelt. Ein kleiner Sneakpeak in meine Hamilfansammlung"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 05 Jul 2020 18:03:42 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Meine 10 besten Strategien zur kreativen Ideenfindung</title>
      <link>https://www.elinbedelis.de/10-beschaeftigungen-zum-buecherplanen</link>
      <description>Ideen wachsen nicht auf Bäumen, man kann sie nicht erzwingen und planen kann man sie auch nicht. Hier verrate ich meine 10 Lieblingsstrategien zur Ideenfindung und Inspiration. -Schreiben-</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Ideen wachsen nicht auf Bäumen, man kann sie nicht erzwingen und planen kann man sie auch nicht. 10 Dinge, die mir die Ideensuche erleichtern, verrate ich hier.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/14f08012c705439e9e4d557c073c2765/dms3rep/multi/Idee+2.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die erste Frage zum Schreiben, die mir je gestellt wurde, war: Woher bekommst du deine Ideen? Nun, die meisten sind spontan. Man hört einen Song, sieht ein Bild oder eine Person auf der Straße, liest eine spannende Zeile in einem willkürlichen Text oder starrt einfach ins Nichts und dann – Zackbumm – springt einem eine Idee in den Nacken. Das Gute daran ist, dass es unaufhörlich passiert. Der Nachteil ist allerdings, dass man es nicht planen kann. Was man allerdings tun kann, ist sich gezielt in die Situationen zu begeben, in denen man am besten kreativ nachdenken kann. Heute präsentiere ich also die Dinge, die ich tue, wenn ich eine Idee brauche oder mir die Inspiration fehlt.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
                      
           1.  
          
                    &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
                          
              
            
                        &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        
                        
            Starren
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Elly, warum ist der erste Punkt so dumm? Berechtigte Frage. Trotzdem ist die erste Maßnahme, wenn es nicht weitergeht, der Blick zum Fenster (mit einer besonderen Vorliebe zu Fenstern in Zug und Bahn), gegen die Wand, ins Nichts. Ich habe schon ganze Tage damit verbracht, einfach nur irgendwohin zu starren und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Die Kunst daran ist nur, sich nicht von der Geschichte ablenken zu lassen. Wenn das gelingt, ist diese Art von Denken eigentlich mein grundsätzliches Vorgehen. Deshalb ist es auch der erste Punkt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was mir hilft nicht ständig abzuschweifen, ist einfach die Geschichte an einem willkürlichen Punkt zu erzählen, auf den ich gerade Lust habe. Das muss nirgendwo hinführen, es muss nicht einmal in die Geschichte passen oder aus der Sicht der üblichen Charaktere passieren. Hauptsache es passiert etwas und man vertieft sich vollkommen in die Geschichte. Es bringt mir die Welt, die Geschichte und die Charaktere näher und sorgt auch dafür, dass ich sinnlose Szenen aus meinem System kriege. Mir sind dabei schon oft wunderbare Ideen gekommen, die ich später in eines meiner Bücher eingearbeitet habe, oder die sogar ein zentrales Problem der aktuellen Geschichte gelöst haben. Ich komme gut rein, es gibt keine Vorgaben, ich muss mich nicht an einzelnen Formulierungen aufhalten und niemand kann sich daran stören, wenn ich plötzlich willkürlich die Sprache wechsle. Das einzige Problem ist nur, dass ich dafür in der richtigen Stimmung sein muss, sonst entgleiten mir meine Gedanken ständig und ich bekomme das Bedürfnis etwas anderes zu tun.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Glücklicherweise gibt es noch neun andere Punkte auf dieser Liste.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            2.    Haushaltsarbeiten
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Klingt langweilig, ich weiß. Ich würde auch davon abraten, wenn nicht wirklich etwas gemacht werden muss, aber seien wir ehrlich: Es gibt
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          immer
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         etwas zu tun. Vorteil an redundanten und eintönigen Hausarbeiten ist allerdings, dass man seinen Kopf wirklich nicht dafür braucht. Speziell Spülen empfinde ich als unheimlich meditativ. Leises Plätschern, einfache Aufgabe, Stille im Raum. Perfekte Voraussetzung zum Denken und Ideen haben. Selbst Agatha Christie sagte „The best time for planning a book is while you’re doing the dishes”.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Außerdem kann man die Ideen beim Spülen nicht nur haben, man kann sie auch noch wunderbar ausweiten, durchdenken und im Kopf schon ein bisschen damit spielen. Während die Spülbürste das letzte Rapsöl aus der Pfanne schrubbt klappern die Zahnräder einer anderen Welt, Puzzleteile fallen an ihren Platz und Entscheidungen über Leben und Tod fallen. Da wird das Spülen glatt zum Thriller.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
          
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            3.    Malen, Zeichnen, Üben
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Besonders, wenn für eine bestimmte Situation die nächste Idee fehlt, kann ich das Zeichnen der Ausganslage nur empfehlen. Ich persönlich bin noch sehr weit am Anfang meines Lernprozesses und nur 10% meiner Bilder sehen hinterher wirklich etwa so aus, wie ich sie haben wollte. Beweisstücke für meine Fähigkeiten, sind euch vielleicht schon auf Instagram begegnet. Trotzdem hilft es ungemein, sich die Lage wortwörtlich vor Augen zu führen. Es dauert eben seine Zeit, alles aufs Papier zu bannen … oder es zumindest anzudeuten und während man ohnehin schon über die Sache nachdenkt, ist die Lösung des Problems doch eigentlich nur der nächste Schritt und passiert von ganz allein.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Von Leuten, die besser und schon länger mit Stift und Pinsel umgehen können, habe ich sogar schon gehört, dass ihnen bereits bestehende Details erst überhaupt wirklich gewahr werden, wenn sie aufs Papier gebracht werden sollen. So weit bin ich noch nicht. Trotzdem hilft mir das Zeichnen, meine Ideen zu verarbeiten und während ich einen Charakter zeichne, denke ich viel mehr über ihn oder sie nach, und dabei fallen mir ständig neue Dinge ein.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            4.    Handarbeiten
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Wer es nicht so mit dem Zeichnen hat, kann sich natürlich auch in anderen Handarbeiten versuchen. Im letzten Winter habe ich das Sticken für mich entdeckt. Es ist eine schöne und ruhige gestalterische Aufgabe, die so repetitiv ist, dass man von ganz allein Aufmerksamkeit übrighat. Damit kann man entweder Filme und Serien suchten, oder aber den Gedanken freien Lauf lassen. Es ist außerdem eine wunderbare Gelegenheit, um aktiv Musik zu hören, aus der nicht selten selbst ein paar nette Ideen hervorgehen. Ein paar Textzeilen hier, eine bestimmte Stimmung da und plötzlich ist ein neuer Held geboren … oder, bei meinem Musikgeschmack, gerne mal ein blutrünstiges Monster.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Also Sticken, Stricken, Nähen, Schnitzen oder vielleicht einfach Kunst, die nichts mit dem Buch zutun haben muss, sind gute Gedankenfabriken. Planung und Ideen finden sich einfach am besten, wenn man eine ohnehin inspirierende Beschäftigung hat, bei der die kreativen Gedanken lauter sind, als die Stimme des Alltags.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            5.    Spazieren gehen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Kommen wir zu meinem Liebling. Manchmal reicht der eigene Kopf einfach nicht aus. Nicht jede Idee lauert schließlich in irgendeiner Gehirnwindung darauf, gefunden zu werden. Wenn man also mehr neuen Input braucht, lohnt es sich einen Schritt vor die Tür zu machen. Man sieht so viel, wenn man gezielt darauf achtet. Besonders fremde Menschen sind solche Goldgruben an Ideen!
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Warum hat es die junge Frau in dem Partykleid so eilig, was hat diesen älteren Herren dazu veranlasst, sich mit einer Wodkaflasche auf die Parkbank zu hauen, welches Spiel spielen diese Kinder und warum schaut der Typ dahinten mich an, als wäre ich bescheuert. Ist es etwa nicht normal mit einem Notizbuch durch die Gegend zu rennen und fremde Leute zu begaffen?
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Zugegebenermaßen ist es ratsam, seine Beobachtungen mit einem Lächeln und nicht allzu offensichtlich zu gestalten. Man will sich inspirieren lassen, nicht die Beobachteten in Angst versetzen und wegen Stalkings verklagt werden. Deshalb habe ich auch
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Spazieren gehen
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         und nicht
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          auf die Parkbank setzen
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         geschrieben. Letzteres ist zwar prinzipiell auch eine Option, verleitet aber leichter zum gruseligen stalken als ein freundlicher Blick im Vorbeigehen. Außerdem kommt man beim Gehen auch zu schönen und spannenden Orten. Erst neulich habe ich eine verfallene Kirche „gefunden“. Ich hätte allein über diesen einen Spaziergang fünfzig Geschichten schreiben können.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Als kleinen Extraratschlag empfehle ich außerdem den Blick nach oben. Niemand. Schaut. Beim Gehen. Nach oben. Achtet mal darauf! Alle Leute schauen entweder geradeaus oder auf den Boden. Deshalb laufen Geheimagenten, Diebe und Spione in allen Geschichten über die Dächer! Das ist eine spannende Beobachtung, aber eigentlich super schade. Es gibt viele spannende Dinge in der Luft. Zum Beispiel sehe ich unwahrscheinlich viele Raubvögel … leider nur sehr selten Eulen. Es gibt Wasserspeier, verwirrende Balkone und Zitate und Schilder an Hauswänden, die einem noch nie aufgefallen sind.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In einem alten Song singen die Wise Guys „Wir sind andere Menschen, wenn wir zu Hause sind. Für die wenigen Farben auf beiden Augen blind.“ Es ist so wahr. Wenn ihr nach Ideen sucht, lauft mit offenen Augen durch eure Heimatdörfer, -städte oder -viertel. Es gibt so viel zu entdecken und es wird nur so Ideen regnen.  
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            6.    Events oder spannende öffentliche Orte besuchen
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Nach meiner begeisterten Ausführung über Spaziergänge, kommt hier das nächste Level: Events. Kirmes in der Stadt? Auf geht’s! Lieblingsband live in Concert? Worauf warten wir noch? Bezahlbare Messe auf dem Messegelände? Please! Auch Museen, Freizeitparks, Ausstellungen, Buchläden und Festivals sind hilfreich. Wenn man es lieber ruhig und vielleicht etwas makaber mag sind auch Friedhöfe unheimlich faszinierend. Wo es viel zu sehen gibt, viele Geschichten zusammentreffen und viele Menschen sich tummeln, finden sich auch Ideen im Überfluss.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Meine persönliche Empfehlung wäre, sich einfach mit einem Notizbuch irgendwo gemütlich hinzusetzen, vielleicht etwas Leckeres zu trinken und einfach alles aufzuschreiben, was man beobachten kann. Wenn viel los ist, ist das auch viel weniger gruselig, als auf so einer Parkbank. Ich möchte behaupten, dass solche Veranstaltungen nicht nur für Autoren spannend und inspirierend sind, wenn es um Ideenfindung geht. Es gibt so viel zu sehen!
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zusätzlich kann man seine Eventplanung natürlich auch danach ausrichten, was man für Inspiration sucht. Ich, als Fantasyautorin, ziehe viel aus Mittelaltermärkten, Freilichtmuseen und historischen Stätten. Natürlich sind viele große Events 2020 ausgefallen und man kann nicht spontan auf das nächstbeste Festival fahren, doch inzwischen sind viele Museen wieder geöffnet und besonders Stätten unter freiem Himmel sind, mit einem gewissen Verantwortungsbewusstsein, wieder zu besuchen.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            7.    Pinterest
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Es gibt Menschen, denen ist selbst auf-den-Friedhof-gehen mit zu viel Bewegung und Menschen verbunden. Für diese Personen kann das Entdecken auch mit Pinterest funktionieren. Es geht natürlich schneller (und günstiger) als sich selbst irgendwo hin zu bewegen. Ich finde Pinterest (oder ähnliche Plattformen) besonders zu Beginn eines Projekts hilfreich. Allerdings bieten sich online viele Ablenkungsgefahren. Ich bin sicher nicht die einzige Person, die nach Bildern zu orientalischem Markt gesucht hat und das eine halbe Stunde später damit endet, sich Horrorbilder von abgemagerten Eisbären anzuschauen und Hilfsorganisationen googelt. Außerdem sind die einzelnen Bilder nicht so zusammenhängend und alles was dort ist, gibt es halt schon. Das kann auch sehr unproduktiv sein.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im Umgang mit inspirierenden Bildern online halte ich es deshalb so, dass ich mich dort eher nicht bewege, wenn ich aktive nach Ideen suche, sondern zwischendurch dort vorbeischaue. Wenn ich dann etwas finde, was mich für meine Geschichte direkt anspricht, kommt es auf die Pinnwand. Diese Pinnwand kann dann wiederrum als Rückhalt dienen, wenn es mal dünn wird, mit den Ideen oder wenn es im Schreibfluss hakt. Es ist also für mich eher eine Plattform für konkrete Schreibmotivation und für „au ja, das will ich jetzt sofort schreiben“- Momente und weniger zur Ideenfindung in erster Instanz zu verwenden.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            8.    Selbstgespräche und Konversation
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Mit Ideen ist es, wie mit vielen anderen Dingen auch: Es hilft darüber zu reden. Ich persönlich texte meine Freunde gern stundenlang über meine Geschichten zu –
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          ob sie wollen oder nicht!
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         Das ist aber sicher absolut typabhängig. Ich selbst schreibe eher mit grobem Konzept als mit genauem Plan. Daraus ergibt sich, dass ich zwar ungefähr weiß, wohin es gehen soll, aber alles zwischen jetzt und dann ist schwammig bis inexistent. Um diesen Teil zu füllen ist es unheimlich hilfreich, wenn man sich mit anderen austauschen kann. Es fängt damit an, dass man alles einmal ausspricht und vielleicht selbst schon die ersten Probleme sieht und natürlich ist eine zweite Meinung immer hilfreich. Ich könnte das quasi jeden Tag machen, weil ich immer auf einem neuen Stand bin. Das funktioniert vielleicht etwas anders, wenn man seine Geschichten von vorn bis hinten durchplant.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Man möchte nun natürlich nicht jeden Tag irgendjemanden stundenlang volllabern und selbst die geduldigsten Freunde bekommen irgendwann die Krise. Doch das ist nicht schlimm, denn zum Planen und Ideenfinden hilft es auch, sich selbst einen Vortrag zu halten. Mir hilft es, wenn ich dabei ein Memo aufnehme, dass ich dann entweder in einem Chat aufnehme, ohne es abzuschicken oder mit dem Diktiergerät auf dem Handy festhalte. Das ist für mich sinnvoller als ein normales Selbstgespräch, weil ich mich dann zielgerichteter ausdrücke, weil es ja theoretisch verständlich sein sollte.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Wenn man dann nach seinem Monolog auf das zurückblickt, was man gerade von sich gegeben hat – und vielleicht sogar eine Antwort vom geduldigen Zuhörer bekommt – wird man schnell Probleme und vor allem Lösungen finden. Meistens habe ich während meines Berichts schon Ideen zu Dingen, die ich vorher einfach noch nie bedacht hatte. Trotzdem ist es unheimlich hilfreich, wenn ein Zuhörer die richtigen Fragen stellt.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Doch auch, wenn man sich nicht direkt über ein bestehendes Projekt unterhält, ist Konversation ein guter Ideenlieferant. Was ist besser als Leute zu beobachten und zu mutmaßen, was sie denken? Wissen was sie denken! Ob man nun neue Dinge lernt, andere Meinungen hört oder sich einfach über Kleinigkeiten austauscht ist eigentlich egal. Im Gespräch kommen unterschiedlichste Themen auf und die bieten hervorragendes Inspirationspotenzial. Außerdem ist es natürlich zwischenmenschlich eine gute Sache.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            9.    Gedichte lesen, Filme schauen, Musik hören
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Bereits vorhandene Ideen zu konsumieren hilft dabei, sich selbst zu inspirieren. Schließlich ist Kreativität im Grunde nichts anderes, als bekannte Dinge neu zu verknüpfen. Wichtig ist nur, dass man sie tatsächlich neu verknüpft. Es spricht nichts dagegen ein Detail aus einem Buch, einem Film oder etwas Ähnlichem in die eigenen Werke einzuarbeiten. Es ist sicher auch nicht schlimm, wenn Figuren sich ohnehin gleichen, einander beeinflussen. Trotzdem ist Vorsicht geboten, dass es nicht zu viel wird. Gerade Bücher und Filme können großen Einfluss aufs eigene Denken haben, aber niemand will eine Geschichte lesen, die ein reiner Abklatsch von einem anderen Werk ist. Bei einzelnen Bildern, Gedichten oder Fragmenten einer Geschichte ist die Versuchung nicht so groß, alles zu übernehmen, was einem gefallen hat.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Für mich ist Lesen zu Inspirationszwecken immer ein zweischneidiges Schwert. Besonders wenn ich viel von einem Autor oder einer Autorin lese, den oder die ich sehr gern mag, neige ich dazu, Stil- und Story- Elemente vermehrt in meinen Gedanken wiederzufinden. Das ist beim normalen Lesen natürlich unproblematisch, sich auf der aktiven Suche nach Inspiration einem Buch zuzuwenden, halte ich allerdings für gefährlich.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Anders sieht es da schon mit Gedichten und genrefremden Filmen (oder genrefremden Büchern) aus. Der Erzählstil und das Medium unterscheiden sich genug, um das auch gedanklich problemlos zu trennen – zumindest für mich persönlich. Auch Theaterstücke und Sagen sind wundervoll. Ich kann nur jedem Shakespeare empfehlen! Wenn man da ein bisschen weiterdenkt und vielleicht ein klein wenig modernisiert, ist der unsterbliche Barde eine unerschöpfliche Ideenquelle … und man kann eine Menge über Storytelling lernen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Musik habe ich eben schon erwähnt. Ich persönlich schreibe nur sehr selten mit Musik, weil ich zu viel zuhöre und zu wenig denke. Wenn sie allerdings im Hintergrund läuft, wie ich es bei den Handarbeiten bereits erwähnt habe, fällt einem vieles in den Schoß. Wenn es trotzdem zur aktiven Inspiration genutzt werden soll, empfehle ich entweder instrumentale Playlists, um in ein bestimmtes Mindset zu kommen, oder (werbefreies) Radio, um neue randome Inspiration zu finden. Dafür funktioniert zum Beispiel die Radiofunktion von Spotify, weil man dort einfach einen passenden Song abspielen kann und hinterher neue Lieder weiterlaufen.
           
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
            10.    Wellness und Sport
           
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Den Kreislauf in Schwung zu bringen und sich völlig zu entspannen, räumt im Kopf auf – das fällt wieder in die Ideensammelsparte. Jeder kennt die Duschgedanken und so ein Saunabesuch, eine kleine Massage oder auch einfach ausgedehnte Pflege, sollen schon bei vielen Leuten Wunder bewirkt haben. Andere schwören vielleicht mehr auf Sport. Dabei muss ich für mich allerdings feststellen, dass das nur für Sportarten gilt, die sehr monoton sind (Laufen, Hometrainer, Krafttraining, etc.) und die ich nicht gern mache. Einzige Ausnahme: Schwimmen. Wenn ich meine Konzentration für die Ertüchtigung brauche, klappt das mit der Ideenfindung nicht mehr so gut – außer es passiert etwas Entscheidendes.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Nach dem Sport ist das dann was anderes und kommt Wellness schon nahe genug. Wenn man sich einmal richtig in Schwung gebracht und verausgabt hat, damit man sich dann besser entspannen kann, lohnt sich das schon viel eher. Entspannung ist eine gute Voraussetzung für konzentriertes Nachdenken und eine ausgeglichene Person ist sicher weniger geneigt, abzuschweifen. (Ich bin Eule-obvious).
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Es hat allerdings auch einen Grund, dass dieser Punkt zuletzt steht, denn diese Strategie hat bei mir nur eine kleine Erfolgsaussicht. Manchmal ist es genau das, was ich brauchte. Meistens bin ich allerdings mit anderen Dingen beschäftigt, weil ich bei Sport und Wellness auf mich selbst achte. Man will sich schließlich auch einfach mal Zeit für sich nehmen und auch wenn kreative Arbeit sehr erfüllend ist, muss sie nicht jeden Lebensbereich einnehmen.
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Das waren meine ersten 10 Ideenfindungsstrategien. Selbstverständlich ist das absolut individuell und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil! Mich würde unglaublich interessieren, was ihr so tut, wenn ihr Ideen braucht! Habt ihr euch in einem meiner zehn Punkte wiedererkannt? Funktioniert etwas davon für euch vielleicht überhaupt nicht? Habt ihr weitere Tipps für mich? Schreibt es mir gerne in die fancy Kommentarfunktion da unten (die ich lieber noch ohne Facebook zugänglich machen würde, aber das ist noch in Arbeit). Natürlich könnt ihr mir auch gerne eine Email schreiben oder mich auf Instagram anschreiben. Ich freue mich über jede Reaktion und jeden Support. Danke, meine kleinen und großen Eulenfreunde, dass ihr meinen ersten echten Blogpost gelesen habt. Gebt mir auch dazu gerne Rückmeldung!
          
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Ich verabschiede mich und ziehe den Hoot vor euch &amp;#55357;&amp;#56841;
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 26 Jun 2020 19:48:26 GMT</pubDate>
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      <title>Lasst das Flüstern beginnen!</title>
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      <description>Begrüßung! Bald geht es los! Yay!</description>
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
                    
    Es ist geschehen: Ich habe den Schritt gewagt und beschlossen, einen Blog zu starten. Ich spiele schon sehr lange mit der Idee, meine Gedanken auch außerhalb meiner Bücher lesbar zu machen, Meinungen mitzuteilen, Erfahrungen weiterzugeben und Einblicke in meine (Schreib-) Arbeit zu geben. Bald flüstern hier also regelmäßig die Eulen in den Baumwipfeln! Lasst uns eine kleine Eulenarmee aufbauen ;).  Schaut unbedingt regelmäßig vorbei, wenn genau hier neue Beiträge entstehen! 
    
                    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
                    
    Bis dahin:
  
                  
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
                    
    Die Nacht ist sternenklar (nutzt sie). 
    
                    
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    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 17 Jun 2020 00:00:00 GMT</pubDate>
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